von Elfriede Jelinek

EIN ÜBERTRITT

Regie Jossi Wieler
Schauspiel
➽ Uraufführung am 22. Oktober 2026
Schauspielhaus, Kleines Haus

Termine

https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Do 22.10.
➽ Uraufführung
von Elfriede JelinekRegie Jossi Wieler
Schauspiel
Im Anschluss Premierenparty
📍 Schauspielhaus, Kleines Haus
Ausverkauft
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
So 25.10.
15:15 Einführung
von Elfriede JelinekRegie Jossi Wieler
Schauspiel
📍 Schauspielhaus, Kleines Haus
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Sa 31.10.
von Elfriede JelinekRegie Jossi Wieler
Schauspiel
📍 Schauspielhaus, Kleines Haus
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Fr 06.11.
von Elfriede JelinekRegie Jossi Wieler
Schauspiel
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So 15.11.
von Elfriede JelinekRegie Jossi Wieler
Schauspiel
Im Anschluss Lesung Jelinek im Kontext
📍 Schauspielhaus, Kleines Haus
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
So 22.11.
15:15 Einführung
von Elfriede JelinekRegie Jossi Wieler
Schauspiel
📍 Schauspielhaus, Kleines Haus
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
von Elfriede JelinekRegie Jossi Wieler
Schauspiel
📍 Schauspielhaus, Kleines Haus
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Sa 02.01.
2:1 Weihnachtsaktion
von Elfriede JelinekRegie Jossi Wieler
Schauspiel
2:1 Weihnachtsaktion
2:1 Weihnachtsaktion
2:1 Weihnachtsaktion mit dem Rabattcode TANNENBAUM2026 | Einmal zahlen, zweimal oder zu zweit ins Theater. Wählen Sie zunächst Ihren Wunschplatz. Geben Sie vor dem Bezahlen den Rabattcode ein. Der Preis reduziert sich anschließend. Die Aktion gilt für bis zu vier Karten in gekennzeichneten Vorstellungen (nicht für bereits ermäßigte Preise).
📍 Schauspielhaus, Kleines Haus
Wir veröffentlichen regelmäßig neue Termine.
Wohin wird uns die Verwandlung unsres Wesens denn noch führen, welche mit unglaublicher Geschwindigkeit stattfand, erregt schon vom neuen Krieg, der alte ist ja bereits ganz kalt! Wir brauchen ja immer einen, einen neuen, auch wenn ihn andre führen müssen, wofür würden wir sonst durch Eisrinnen klettern, durch kalte Meere schwimmen oder sonstwas machen, auf jeden Fall rennen, rennen, wir rennen für den Frieden, also alles nicht zum Spaß?
Ein Übertritt, von Elfriede Jelinek zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs verfasst, stellt keine geringere Frage als die nach dem menschlichen Wesen – was also uns Menschen im Allgemeinen und im Besonderen ausmacht. Und wo, eingedenk des Datums, nach dem menschlichen Wesen gefragt wird, ist die Frage nach menschlichen Unwesen nicht weit, die Frage nach tierischen und vertierten Wesen, die Frage nach dem deutschen Wesen. Mit Assoziationsreichtum dem sprachlichen Unbewussten auf der Spur untersucht Ein Übertritt Verwandlungen und Verwechslungen, Übertritte von einer Wesensform in die andere. Tiere werden zu Menschen und Menschen zu Bestien, Geister und Wiedergänger erwachen zu neuer Handlungsfähigkeit und die historische Markierung und Möglichkeit eines Übertritts von Diktatur zu Demokratie, von Demokratie zu Diktatur, von Krieg zu Frieden und von Frieden zu Krieg wird sprachkritisch-witzig und finster-orakelnd auf die Probe gestellt.

Jossi Wieler, durch seine Inszenierungen von Wolken.Heim, er nicht als er, Macht nichts, Rechnitz (Der Würgeengel) und Angabe der Person ein maßgeblicher und vielfach ausgezeichneter Jelinek-Regisseur, bringt Ein Übertritt in eingespielter Zusammenarbeit mit Bühnen- und Kostümbildnerin Anna Viebrock zur Uraufführung – pünktlich zum 80. Geburtstag der 1946 geborenen Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek.

JELINEK IM KONTEXT

📅 am 06. und 15.11. 📍 KLEINES HAUS, FOYER
Elfriede Jelineks Schreiben ist Durchschneiden der Schichten der Geschichte mit feiner Klinge, ein Sezieren der historischen Ablagerungen des Nationalsozialismus. Im Anschluss an die Vorstellungen von Ein Übertritt am 06.11. und am 15.11. liest Ensemblemitglied Stefan Hunstein, der in dieser Inszenierung auf der Bühne steht, Texte, die die in Jelineks Stück eingeschriebenen Daten anders begreifbar machen und einen Bogen ins Heute schlagen. 06.11.: Gesetze und Erlasse von 1934 | 15.11.: Gedichte von Paul Celan

Besetzung

Regie Jossi Wieler
Bühne und Kostüm Anna Viebrock
Bühnenbildmitarbeit Anna Scheffel-Brotankova
Kostümmitarbeit Lasha Iashvili
Musik Friederike Bernhardt
Licht Christian Aufderstroth
Dramaturgie Victor Schlothauer