Was die Sonne nachts macht

Für alle ab 2 JahrenUraufführung am 29. Februar 2020— Münsterstraße 446Münsterstraße 446, BühneJunges Schauspiel

Über das Stück

»Bei der Geburt verfügt unser Gehirn über 100 Milliarden Neuronen, das sind so viele Nervenzellen, wie unsere Milchstraße Sterne hat.« So beschreibt der Forscher für frühkindliche Entwicklung, Hartmut Kasten, welches Potenzial wir ins Leben mitbringen. Lernen ist die anschließende und fortwährende Verarbeitung dessen, was wir erleben. Eine Grundbedingung, auf die wir uns in der neuen Produktion des Jungen Schauspiels für die Allerkleinsten beziehen. Ein Theatererlebnis, das mit bekannten und neuen Seh- und Hörerfahrungen spielt und mit den Emotionen, die sie aus lösen können. Die Zuschauer*innen werden auf eine fantastische Reise durch Licht und Dunkel, Geräusche und Melodien eingeladen. Am Tag ist es warm, in der Nacht ist es kühl. Am Tag sind alle wach, nachts schlafen wir. Zwei Schauspielerinnen und ein Musiker begeben sich auf die Suche. Ist die Nacht wirklich so dunkel, wie es scheint? Ist es nachts leiser als am Tag? Vermisst der Mond die Sonne? Wie klingt Licht? Welche Melodien hat die Nacht? Wir durchklettern unterschiedliche Welten, bringen Sterne zum Tanzen und tauchen durch Meere. — Die Entwicklung dieser Inszenierung wird von Düsseldorfer Kindergärten begleitet.

Besetzung

Mit Selin Dörtkardeş, Noëmi Krausz
Musiker Peter Florian Berndt
Regie Anke Retzlaff, Paul Jumin Hoffmann
Bühne Marie Gimpel
Kostüm Ria Papadopoulou
Musik Peter Florian Berndt
Dramaturgie Kirstin Hess
Theaterpädagogik Lama Ali

Dauer

50 Minuten — keine Pause

Pressestimmen

Besser kann man den Nachwuchs kaum an das Theater heranführen. Die Uraufführung begeisterte die kleinen Zuschauer und deren nicht mehr ganz so kleinen Begleitungen.
Westdeutsche Zeitung, 03.03.2020
Ein fabelhaftes Abenteuer durch die Galaxie, das auch die Synapsen der Eltern stimuliert. [...] Physikalische Zusammenhänge werden hier zu zauberhafter Poesie, die sich Paul Jumin Hoffmann und Anke Retzlaff ausgedacht haben.
Rheinische Post, 03.03.2020