von Daniel Kehlmann

Tyll

Regie André Kaczmarczyk Bühnenfassung von André Kaczmarczyk mit den Studierenden des Schauspielstudios Düsseldorf der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig
Schauspiel
Premiere am 22. Februar 2026
Schauspielhaus, Kleines Haus

Termine

https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Mo 28.09.
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20:00 – 22:30
von Daniel Kehlmann Regie André Kaczmarczyk
Schauspiel
📍 Schauspielhaus, Kleines Haus
Ausverkauft
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Mo 05.10.
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19:30 – 22:00
von Daniel Kehlmann Regie André Kaczmarczyk
Schauspiel
📍 Schauspielhaus, Kleines Haus
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
So 11.10.
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16:00 – 18:30
von Daniel Kehlmann Regie André Kaczmarczyk
Schauspiel
📍 Schauspielhaus, Kleines Haus
Ausverkauft
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
So 18.10.
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18:00 – 20:30
von Daniel Kehlmann Regie André Kaczmarczyk
Schauspiel
📍 Schauspielhaus, Kleines Haus
Wir veröffentlichen regelmäßig neue Termine.

Über das Stück

Tyll ist ein Gaukler, ein Provokateur und ein Narr. Daniel Kehlmanns brillante Bearbeitung des Eulenspiegel-Mythos entführt uns in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Tyll Ulenspiegel, legendärer Schelm und Volksheld, zieht gemeinsam mit der Bäckerstochter Nele kreuz und quer durch Europa.

Auf ihrem Weg begegnen sie vielen kleinen Leuten und auch den sogenannten Großen: dem Jongleur Pirmin, der Tyll ein brutaler Lehrmeister wird, wie dem exilierten Königspaar von Böhmen, dessen kurze Regentschaft das ganz Land in eine Katastrophe stürzte. Aber auch dem jungen Graf Wolkenstein, der sein Lebtag noch kein Schlachtfeld sah, und dem Weltweisen Athanasius Kircher, der Tylls Vater als Hexer ermorden ließ – und dessen größtes Geheimnis darin besteht, dass er seine wissenschaftlichen Lehren frei erfunden hat. Ihre Schicksale verbinden sich zum Panorama einer aus den Fugen geratenen Welt.

Als fahrende Gauklertruppe spielen die sieben Studierenden des Düsseldorfer Schauspielstudios der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig in der Regie von André Kaczmarczyk Tyll von Bestsellerautor Daniel Kehlmann. Der Roman erzählt voll Humor und Hoffnung davon, was uns in dunklen Zeiten überleben lässt.

Besetzung

Tyll Ulenspiegel Maurice Schnieper
Nele / Korff, ein Mineur / Flüchtling bei Andechs / Alvise Contarini, Botschafter Venedigs Ludowika Held
Elisabeth Stuart, exilierte Königin von Böhmen / Tylls Mutter / Schwedischer Wachsoldat / Musikerin in Ulenspiegels Zirkus / Doder, im Gefolge Wolkensteins Flavia Berner
Friedrich V., exilierter König von Böhmen / Alte Else in Ulenspiegels Zirkus / Frau auf der Flucht / Johann von Lamberg, Botschafter des Kaisers Alisa Lien Hrudnik
Gustav II. Adolf, König von Schweden / Zofe der Elisabeth Stuart / Knecht bei Tylls Eltern / Adam Olearius, Begleiter Kirchers / Purner, im Gefolge Wolkensteins / Axel Oxenstierna, erster Botschafter Schwedens Vincent Wiemer
Athanasius Kircher, ein Jesuit / Soldat bei Friedrich V. / Pirmin, ein Gaukler / Eisenkurt, ein Mineur / Pater Friesenegger / Adler Salvius, zweiter Botschafter Schwedens Jonas Hanke
Graf Wolkenstein, kaiserlicher Gesandter / Koch bei Friedrich V. / Matthias, ein Mineur / Akrobatin in Ulenspiegels Zirkus Anastasia Schöpa
Kostüm Martina Lebert
Licht Konstantin Sonneson
Dramaturgie Stijn Reinhold

Dauer

2 Stunden 30 Minuten — eine Pause

Hinweis

Inhalt
Die Inszenierung thematisiert u.a. Krieg und Tod.
Stroboskoplicht
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass in der Vorstellung von »Tyll« Stroboskoplicht zum Einsatz kommt.

Pressestimmen

Eine wunderbare Bühnenfassung. Wenn das Publikum ins Kleine Haus des Düsseldorfer Schauspielhauses strömt, sind die Gaukler schon da. Das gesamte Ensemble ist im Gegenlicht zum Schatten eines fahrenden Völkchens konzentriert – und es macht Musik. Gitarre, Bass, Melodica, Geige, Trommeln und Stimmen irrlichtern erst umher, wirken zerschossen wie der Hintergrund der Geschichte von Daniel Kehlmanns »Tyll«, die sie aufführen: Sie spielt im Dreißigjährigen Krieg. Doch irgendwann synchronisieren sich die Töne zu einem stimmigen, von einer Rahmentrommel befeuerten mitreißenden Gesamtklang und schieben ein rund zweieinhalbstündiges, kurzweiliges Bühnenabenteuer an.
Rheinische Post, 23.02.2026
Eine sehenswerte Revue über den »irrenden Narren« Tyll. Historie ohne erhobenen Zeigefinger, ohne Quälen des Pathos. Stattdessen präsentiert mit unterhaltsamer Leichtigkeit, in die sich manch boshafte Szenen und garstige Eulenspiegel-Späße einnisten.
NRZ, 26.02.2026
Sieben Studierende der Schauspielkunst haben mit Regisseur André Kaczmarczyk den Roman »Tyll« von Daniel Kehlmann zu einem eindringlichen Zeugnis für den Narren, den Gaukler, und am Beispiel des 30-jährigen Krieges gegen den Irrsinn des Krieges überhaupt gemacht. Großer Jubel und Standing Ovation für die wirklich ausgezeichneten sieben Studierenden der Schauspielkunst und die gelungene Inszenierung.
Neue Düsseldorfer Online Zeitung, 23.02.2026
Man kann sich dem Charme dieser emotionalen, klugen Inszenierung nicht entziehen, die einen schon zu Beginn, wenn man den Theatersaal betritt, anspricht.
theater:pur, 26.02.2026