Hamlet

von William ShakespeareDüsseldorfer Premiere am 16. Februar 2019Schauspielhaus, Großes HausSchauspiel

Termine

https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Mo, 01.07. / 19:30 – 23:00
Schauspiel
von William Shakespeare Regie: Roger Vontobel — Musik: Woods of Birnam
Schauspielhaus, Großes Haus
With English surtitles
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Sa, 21.09. / 19:30 – 23:00
Schauspiel
von William Shakespeare Regie: Roger Vontobel — Musik: Woods of Birnam
Schauspielhaus, Großes Haus
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
So, 22.09. / 18:00 – 21:30
SchauspielSonderpreis 2
von William Shakespeare Regie: Roger Vontobel — Musik: Woods of Birnam
Schauspielhaus, Großes Haus
With English surtitles
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Do, 24.10. / 19:00 – 22:30
SchauspielFrühbucher
von William Shakespeare Regie: Roger Vontobel — Musik: Woods of Birnam
Schauspielhaus, Großes Haus
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Über das Stück

Shakespeares »Hamlet« steht seit Februar 2019 im Spielplan – mit Christian Friedel in der Titelrolle, der in Düsseldorf das Publikum auch in »Der Sandmann« und »Dorian« begeistert. Besonders macht diese »Hamlet«-Inszenierung die eigene musikalische Erzählebene, für die Christian Friedel die Songs geschrieben hat und die diesen Theaterabend auch zu einem furiosen Shakespeare-Konzert werden lässt.

In Dänemark ist nichts, wie es war. Dem krisengebeutelten Königreich droht der Untergang; etwas ist faul im Staate. Mittendrin der Königssohn: Hamlet. Gerade eben hat er noch seinen Vater zu Grabe getragen, da muss er seinen Onkel als neuen Mann der Mutter akzeptieren. Und Ophelia, die er liebt, spioniert ihm nach im Dienst seiner vermeintlichen Gegner. Eine Welt aus Lug und Trug, so scheint es Hamlet. Woher sollte da noch Vertrauen kommen? Hamlet strauchelt. Er schwankt. Innerlich zerrissen, will er den Tod seines Vaters rächen. Und damit setzt er ein mörderisches Spiel in Gang.

Regisseur Roger Vontobel stellt in seiner Inszenierung die Frage, wie richtiges Handeln möglich ist, wenn man den Spagat zwischen privater Not und politischer Realität machen muss. Wer ist hier im Recht? Wer lügt? Wer sieht noch klar? Wer ist wahnsinnig und wer vernünftig in dieser Welt, die aus den Fugen geraten ist? Ursprünglich entstand Vontobels »Hamlet« am Staatsschauspiel Dresden, wo er während der dortigen Intendanz von Wilfried Schulz zur Kultinszenierung wurde. Nun ist er mit dem Düsseldorfer Ensemble am Rhein zu sehen.

Besetzung

Claudius, König von Dänemark Glenn Goltz
Gertrud, Königin von Dänemark, Hamlets Mutter Claudia Hübbecker
Hamlet, Prinz von Dänemark und Neffe des Claudius Christian Friedel
Polonius, Oberkämmerer Thomas Wittmann
Horatio, Freund von Hamlet und Mitstudent Christian Clauß
Laertes, Sohn von Polonius Florian Lange
Ophelia, Tochter von Polonius / Totengräber Cennet Rüya Voß
Rosenkranz, Höfling Orlando Lenzen
Güldenstern, Höfling Roman Wieland
Woods of Birnam Christian Friedel (Gesang / Klavier), Onno Dreier (Klavier / Synthesizer), Philipp Makolies (Gitarre), Christian Grochau (Schlagzeug), Uwe Pasora (Bass)
Kostüm Ellen Hofmann
Licht Michael Gööck, Manuel Migdalek
Dramaturgie Robert Koall

Dauer

3 Stunden, 30 Minuten — eine Pause

Trailer

Pressestimmen

Eindringlich. Hauptdarsteller Christian Friedel wechselt bruchlos zwischen den Rollen als Darsteller und Musiker, ist ein verstörender Hamlet, der mit hoher Intensität seine großen Sätze spricht, dann wieder am Keyboard, singend, schreiend, aufgewühlt seine Band »Woods of Birnam« anführt.
Rheinische Post
Christian Friedel ist phänomenal in seinem doppelten Auftrag: als nervendes Stiefsöhnchen mit Lizenz zur tödlichen Rache am vermeintlichen Vatermörder und als Sänger seiner Band, die Altenglisches in rapide Popsongs verwandelt, in denen doch immer etwas mitschwingt vom Eros einer längst verlorenen Zeit.
Christian Friedel scheint der ideale Hamlet von heute.
Theater der Zeit
Roger Vontobel geht mit respektvoller Leidenschaft an den alten Text, vermeidet alberne Aktualisierungsversuche oder ironische Distanzierungen und greift doch angriffslustig in die traditionelle Anordnung ein, ordnet Szenen neu, widmet um. Nicht der Regiestil steht im Vordergrund, sondern die fesselnde Handlung.
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Christian Friedel offenbart an diesem Abend ein verborgenes Talent. Dieser Schauspieler ist ein begnadeter Sänger und Komponist.
Süddeutsche Zeitung
Atemberaubender Coup. Mit einem neuen Star am Bühnen- oder (und) Popmusikhimmel: Christian Friedel.
Die Welt
Eine geniale Übersetzung der Handlung ins Heute.
MDR Figaro
Ein großer Wurf. Vontobel zeigt knapp drei beglückend konzentrierte Stunden Starkstrom-Shakespeare.
Nachtkritik
Voller Spielfreude, luftigem Pop und kreischendem Rock-Gesang und ansteckender Energie. Stehende Ovationen.
Westdeutsche Zeitung
Für Jubel sorgt vielmehr der geniale Bühnen-Berserker Christian Friedel in der Titelrolle. Selten sah man bei einer Premiere so viele junge Leute.
Neue Rhein Zeitung
Diese Inszenierung Hamlets und diese Darsteller sind großartig. Christian Friedel als rasender, singender, vernichtender Hamlet und Cennet Rüya Voss, die als Ophelia den Wahnsinn noch in den letzten Reihen spürbar macht, geben mit diesem Hamlet unter der Regie von Roger Vontobel einen modernen, rockigen Shakespeare, ohne dessen Sprache (in der Schlegel-Tieck Übersetzung) zu unterdrücken.
Neue Düsseldorfer Online Zeitung