Termine

https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Fr, 25.09. / 19:00
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Stadt:KollektivUraufführung
Eine Gegenwartserkundung Theaterparcours | Yeşim Nela Keim Schaub, Lisa Pottstock (Neid), CyberRäuber (Stolz), Theresa von Halle (Habgier), Kanade Hamawaki (Völlerei), Patricia Pfisterer (Zorn), Mariana Sadovska (Trägheit), ZOE (Wollust)
Central 2
Die Karten beinhalten den Eintritt zu »7 Todsünden« und »Paradise Lost All Over Again«.
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Do, 01.10. / 19:00
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Stadt:Kollektiv
Eine Gegenwartserkundung Theaterparcours | Yeşim Nela Keim Schaub, Lisa Pottstock (Neid), CyberRäuber (Stolz), Theresa von Halle (Habgier), Kanade Hamawaki (Völlerei), Patricia Pfisterer (Zorn), Mariana Sadovska (Trägheit), ZOE (Wollust)
Central 2
Die Karten beinhalten den Eintritt zu »7 Todsünden« und »Paradise Lost All Over Again«.
Wir veröffentlichen regelmäßig neue Termine.
Ein Abend.
Sieben Perspektiven.
Eine Stadt im Dialog.
Das Stadt:Kollektiv eröffnet die Spielzeit mit einem interdisziplinären Parcours zu den sieben Todsünden rund um die Inszenierung Paradise Lost All Over Again, die dem Thema Neid gewidmet ist.

Sieben künstlerische Handschriften treffen im Central auf sieben Laster und führen das Publikum durch Foyers und Treppenhäuser, über gläserne Brücken, in digitale Sphären und traditionelle Werkstätten. Nicht als moralisches Tribunal, sondern als Seismograf unserer Gegenwart: Ist Neid ein Geschäftsmodell? Wer steuert Überkonsum? Wann kippt Protest in Zerstörung – und Lust in Missbrauch? Ist Verzicht ein Privileg? Wann ist genug?

Das Kollektiv CyberRäuber untersucht den Stolz im digitalen Raum: KI als Versuch, Vergänglichkeit abzuschaffen – ist das noch Fortschritt oder schon Hybris? Eine wütende Generation verschafft sich Gehör: Mit 120 Schüler:innen und drei Rappern entwickelt die Theaterpädagogin Patricia Pfisterer einen Audio-Walk zum Thema Zorn. Der Vermarktung des Körpers setzt ZOE (Shapes & Shades) eine lustvolle, queere Selbstbehauptung entgegen: Wollust wird hier nicht skandalisiert, sondern gefeiert. Die Musikerin Mariana Sadovska verwandelt Trägheit (des Herzens) in Resonanz: Ein Chor ukrainischer Frauen kreiert einen Raum kollektiver Verletzlichkeit. Mit der afrikanischen Community aus Rath richtet Theresa von Halle (Junge Oper) den Blick auf Habgier: Wem gehören Ressourcen, wie gelingt Teilhabe? Und mit Kanade Hamawaki (Kunstakademie Düsseldorf ) wird Völlerei zur begehbaren Installation – Überfluss als ästhetisches wie politisches Material.
7 TODSÜNDEN.
EINE GEGENWARTSERKUNDUNG
Yeşim Nela Keim Schaub und Lisa Pottstock: Neid
CyberRäuber: Stolz
Patricia Pfisterer: Zorn
ZOE: Wollust
Mariana Sadovska: Trägheit
Theresa von Halle: Habgier
Kanade Hamawaki: Völlerei

Premiere am 25. September 2026
Central
Stadt:Kollektiv

Mitspieler:innen gesucht

Wir suchen noch Teilnehmer:innen für die Projekte „Hochmut“ und Völlerei“
Hochmut gilt als die schlimmste Todsünde. Warum eigentlich, und sehen das nur Katholiken so? Wie ist es in anderen Religionen, Kulturen, Philosophien? Und während wir alle schnell den Hochmut der Anderen, die Arroganz der Macht, die Eitelkeit der Promis kritisieren: mal ganz ehrlich, worauf bin ich stolz? Ist das schon eine Sünde? Fragen über Fragen – aber sind das schon genügend Fragen? Wir recherchieren, sprechen mit Expert:innen und erarbeiten gemeinsam ein immersives Ritual, in dem das Publikum zum Protagonisten wird.

Leitung: CyberRäuber
Proben: Dienstag, den 1.9., 8.9., 15.9. und 22.9. nachmittags oder abends (nach Verfügbarkeit), Samstagsproben am 5.9. und 19.9. ab 10 Uhr, Generalprobe am 24.9. / Aufführungen: 25.9., 1.10. und 18.10.

Völlerei im Zuhause. In diesem Projekt fragen wir uns: Wovon habe ich genug, wovon habe ich nie genug? Auf was kann ich verzichten? Und wenn meine Wohnung auf einmal komplett leer wäre, was würde ich als erstes wieder reinstellen? Gemeinsam mit der bildenden Künstlerin und Bühnenbildnerin Kanade Hamawaki begebt ihr euch auf eine Forschungsreise durch die eigenen vier Wände. Ihr dokumentiert, räumt aus und ein, schreibt Tagebuch über eure liebsten, überflüssigsten und häufigsten Gegenstände. Es entsteht eine bespielte Rauminstallation des Überfluss, der Nutzlosigkeit und der Objektliebe.

Leitung: Kanade Hamawaki
Proben: samstags, den 11.7., 29.8., 5.9., 12.9., 19.9. von 10 bis 14 Uhr / Endproben: 21.-24.9. immer nachmittags/abends (nach Verfügbarkeit) / Aufführungen: 25.9., 1.10. und 18.10

Anmeldung

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Mitspieler:innen gesucht
Premiere: 25. September 2026