von Ingmar Bergman

FANNY UND ALEXANDER

Regie Thorleifur Örn Arnarsson Übersetzung Renate Bleibtreu
Schauspiel
Premiere am 19. September 2026
Schauspielhaus, Kleines Haus

Termine

https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Do 24.09.
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20:00 – 22:15
19:15 Einführung
von Ingmar BergmanRegie Thorleifur Örn Arnarsson
Schauspiel
📍 Schauspielhaus, Kleines Haus
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
So 27.09.
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16:00 – 18:15
von Ingmar BergmanRegie Thorleifur Örn Arnarsson
Schauspiel
📍 Schauspielhaus, Kleines Haus
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Fr 02.10.
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19:00 – 21:15
von Ingmar BergmanRegie Thorleifur Örn Arnarsson
Schauspiel
📍 Schauspielhaus, Kleines Haus
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Fr 09.10.
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19:00 – 21:15
18:15 Einführung
Geänderte Anfangszeit
von Ingmar BergmanRegie Thorleifur Örn Arnarsson
Schauspiel
📍 Schauspielhaus, Kleines Haus
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Fr 16.10.
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19:00 – 21:15
von Ingmar BergmanRegie Thorleifur Örn Arnarsson
Schauspiel
Im Anschluss Nachgespräch
📍 Schauspielhaus, Kleines Haus
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Fr 30.10.
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19:00 – 21:15
von Ingmar BergmanRegie Thorleifur Örn Arnarsson
Schauspiel
📍 Schauspielhaus, Kleines Haus
Wir veröffentlichen regelmäßig neue Termine.
Das Besondere an der Kindheit ist, dass man sich ungehindert zwischen Magie und Haferbrei, zwischen grenzenloser Angst und überschwänglicher Freude bewegen kann. Es gab keine Grenzen außer Verboten und Vorschriften, die vage und meist unverständlich waren.
Fanny und Alexander wachsen in der Theaterfamilie Ekdahl auf, in einer Familie, in der gespielt wird. Nicht nur auf der Bühne, sondern auch am Esstisch und in den Schlafzimmern. Ihr Vater Oscar ist Theaterdirektor, Emilie, ihre Mutter, Schauspielerin. Oscar beschreibt sein Theater als eine kleine Welt, die für einen Augenblick die große Welt widerspiegeln kann, damit man sie besser versteht – und manchmal auch, um sie zu vergessen.

Doch die glückliche Kindheit der Geschwister nimmt ein jähes Ende, als ihr Vater während einer Probe stirbt. Wie in Shakespeares Hamlet erscheint Alexander der tote Vater immer wieder. Emilie heiratet erneut: einen Bischof, der sie und ihre Kinder in seine asketische Welt führt. Hier gelten andere, strenge Regeln. Alexander beginnt, sich seine Freiräume mit erfundenen Geschichten zurückzuerobern: Fantasie wird zu Widerstand.

Der Bischof hingegen teilt die Welt in Wahrheit und Lüge und verlangt mit Gewalt nach Eindeutigkeit. Doch die Grenzen zwischen den Welten sind weniger klar, als es zunächst scheint: Auch in der Theaterfamilie werden Rollen gespielt, Geheimnisse gehütet und Wahrheiten erfunden. Als Emilie den Bischof verlassen will, droht er ihr mit dem Entzug des Sorgerechts. Doch die Ekdahls lassen das nicht zu – eine Rettungsmission nimmt ein tödliches Ende. In seinem letzten Kinofilm nimmt der schwedische Regisseur Ingmar Bergman 1982 Alexanders Perspektive ein. Er beobachtet die Welt der Erwachsenen, wie sie lieben, lügen, spielen und sterben. Feine Alltagsbeobachtungen verbinden sich mit metaphysischen Fragen: Was ist wirklich, was ist erfunden? Wo endet das Leben, und wo beginnt das Spiel?

Der isländische Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson, selbst Kind einer Theaterfamilie, trägt diese Geschichte schon lange mit sich herum. Seine Bühne wird zum offenen Spielraum, in dem Wirklichkeit und Fantasie ineinander übergehen. Ein Bühnenbild wie ein Fundus bewahrt Spuren vergangener Inszenierungen – alte Kostüme und Requisiten werden zu Trägern von Erinnerungen. Räume verwandeln sich, Spieler:innen wechseln offen Rollen und Kostüme und Live-Musik begleitet das Geschehen. Wie in einem Filmschnitt verschieben sich Perspektiven und Shakespeare-Szenen verweben sich mit Bergmans Familiengeschichte.

So wird Fanny und Alexander selbst zu einer Reise durch diese Zwischenräume und zu einer Liebeserklärung an das Theater als Ort der Fantasie – einer Kraft, die befreien, aber auch gefährlich werden kann.

Besetzung

Helena Ekdahl, Witwe, ehemalige Schauspielerin Manuela Alphons
Oscar Ekdahl, ihr ältester Sohn, Theaterdirektor Markus Danzeisen
Emilie Ekdahl, seine Frau, Schauspielerin Tabea Bettin
Alexander, Sohn von Oskar und Emilie Anton Jäger / Aedan D'Inca
Fanny, Tochter von Oskar und Emilie Maria Lomova / Sophia Swirski
Carl Gustav Ekdahl, Helenas zweiter Sohn Franz Pätzold
Alma Ekdahl, seine Frau / Frau Blenda Vergerus, Mutter des Bischofs Cathleen Baumann
Maj, Geliebte von Carl Gustav / Henrietta Vergerus, Schwester des Bischofs Lisa-Katrina Mayer
Isak Jacobi, Geliebter von Helena, Geschäftsmann Jürgen Sarkiss
Ismael, sein Neffe Eren Kavukoğlu
Bischof Edvard Vergerus Philipp Hauß
Regie Thorleifur Örn Arnarsson
Bühne Eva Veronica Born
Kostüm Andri Unnarson
Musik Julius Bèla Dörner
Licht Alexander Held
Dramaturgie Anika Steinhoff, Birgit Lengers

Dauer

2 Stunden, 15 Minuten | keine Pause

Hinweis

Inhalt
Die Inszenierung thematisiert u.a. Tod.