7 TODSÜNDEN
EINE GEGENWARTSERKUNDUNG Theaterparcours | Yeşim Nela Keim Schaub, Lisa Pottstock (Neid), CyberRäuber (Hochmut), Theresa von Halle (Habgier), Kanade Hamawaki (Völlerei), Patricia Pfisterer (Zorn), Mariana Sadovska (Trägheit), ZOE (Wollust)
Stadt:Kollektiv
➽ Uraufführung am 25. September 2026
Central
Termine
Fr 25.09.
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19:00
➽ Uraufführung
Eine Gegenwartserkundung Theaterparcours | Yeşim Nela Keim Schaub, Lisa Pottstock (Neid), CyberRäuber (Hochmut), Theresa von Halle (Habgier), Kanade Hamawaki (Völlerei), Patricia Pfisterer (Zorn), Mariana Sadovska (Trägheit), ZOE (Wollust)
Stadt:Kollektiv
Die Karten beinhalten den Eintritt zu 7 Todsünden und Paradise Lost All Over Again.
📍 Central 2
Do 01.10.
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19:00
Eine Gegenwartserkundung Theaterparcours | Yeşim Nela Keim Schaub, Lisa Pottstock (Neid), CyberRäuber (Hochmut), Theresa von Halle (Habgier), Kanade Hamawaki (Völlerei), Patricia Pfisterer (Zorn), Mariana Sadovska (Trägheit), ZOE (Wollust)
Stadt:Kollektiv
Die Karten beinhalten den Eintritt zu 7 Todsünden und Paradise Lost All Over Again.
📍 Central 2
So 18.10.
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19:00
EINE GEGENWARTSERKUNDUNG Theaterparcours | Yeşim Nela Keim Schaub, Lisa Pottstock (Neid), CyberRäuber (Hochmut), Theresa von Halle (Habgier), Kanade Hamawaki (Völlerei), Patricia Pfisterer (Zorn), Mariana Sadovska (Trägheit), ZOE (Wollust)
Stadt:Kollektiv
Die Karten beinhalten den Eintritt zu 7 Todsünden und Paradise Lost All Over Again.
📍 Central
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Ein Abend.
Sieben Perspektiven.
Eine Stadt im Dialog.
Sieben Perspektiven.
Eine Stadt im Dialog.
Das Stadt:Kollektiv eröffnet die Spielzeit mit einem interdisziplinären Parcours zu den sieben Todsünden rund um die Inszenierung Paradise Lost All Over Again, die dem Thema Neid gewidmet ist.
Sieben künstlerische Handschriften treffen im Central auf sieben Laster und führen das Publikum durch Foyers und Treppenhäuser, über gläserne Brücken und Hinterbühnen, in digitale Sphären und traditionelle Werkstätten. Nicht als moralisches Tribunal, sondern als lustvolle Gegenwartserkundung: Ist Neid vor allem ein Thema zwischen Frauen? Wer steuert Überkonsum? Wann kippt Protest in Zerstörung und Lust in Missbrauch? Ist Verzicht ein Privileg? Und wann ist genug?
Das Kollektiv CyberRäuber untersucht mit einem Publikumschor den Hochmut im digitalen Raum: KI als Versuch, die Vergänglichkeit abzuschaffen – ist das noch Fortschritt oder schon Hybris? Eine wütende Generation verschafft sich Gehör: Mit 120 Schüler:innen und drei Rappern entwickelt die Theaterpädagogin Patricia Pfisterer einen Audio-Walk zum Thema Zorn, der im Malsaal eskaliert. Theresa von Halle (Ufo, Oper am Rhein) rhythmisiert in abgründigen Kellergängen die Habgier: Wem gehören Ressourcen und warum fällt Teilen so schwer? Im Lastenaufzug setzt ZOE (Shapes & Shades) der Vermarktung des Körpers eine lustvoll-queere Selbstbehauptung entgegen: Wollust wird hier nicht skandalisiert, sondern gefeiert. Die ukrainische Musikerin Mariana Sadovska verwandelt die Trägheit (des Herzens) in Resonanz: Im Treppenhaus lässt ein Chor kollektive Verletzlichkeit erklingen. Währenddessen wächst aus all dem Hausrat, den wir eigentlich entbehren könnten, die Installation Völlerei der bildenden Künstlerin Kanade Hamawaki.
Sieben künstlerische Handschriften treffen im Central auf sieben Laster und führen das Publikum durch Foyers und Treppenhäuser, über gläserne Brücken und Hinterbühnen, in digitale Sphären und traditionelle Werkstätten. Nicht als moralisches Tribunal, sondern als lustvolle Gegenwartserkundung: Ist Neid vor allem ein Thema zwischen Frauen? Wer steuert Überkonsum? Wann kippt Protest in Zerstörung und Lust in Missbrauch? Ist Verzicht ein Privileg? Und wann ist genug?
Das Kollektiv CyberRäuber untersucht mit einem Publikumschor den Hochmut im digitalen Raum: KI als Versuch, die Vergänglichkeit abzuschaffen – ist das noch Fortschritt oder schon Hybris? Eine wütende Generation verschafft sich Gehör: Mit 120 Schüler:innen und drei Rappern entwickelt die Theaterpädagogin Patricia Pfisterer einen Audio-Walk zum Thema Zorn, der im Malsaal eskaliert. Theresa von Halle (Ufo, Oper am Rhein) rhythmisiert in abgründigen Kellergängen die Habgier: Wem gehören Ressourcen und warum fällt Teilen so schwer? Im Lastenaufzug setzt ZOE (Shapes & Shades) der Vermarktung des Körpers eine lustvoll-queere Selbstbehauptung entgegen: Wollust wird hier nicht skandalisiert, sondern gefeiert. Die ukrainische Musikerin Mariana Sadovska verwandelt die Trägheit (des Herzens) in Resonanz: Im Treppenhaus lässt ein Chor kollektive Verletzlichkeit erklingen. Währenddessen wächst aus all dem Hausrat, den wir eigentlich entbehren könnten, die Installation Völlerei der bildenden Künstlerin Kanade Hamawaki.
Besetzung
Habgier | Von und mit Berit Baranowski, Inge Emi Berentsen, Doro Bitters, Mel Clausen, Inga Flamang, Susanne Hille, Sigrid Loose-Abendroth, Marvin Phillip, Nadia Rödler, Andrea Schneider, Stefan Victor, Vanessa Wied
Trägheit | Von und mit Natalija Bendel, Marta Bezpaliuk, Yuliia Birzul, Anastasiia Drachuk, Kateryna Gerasymenko, Helga Wieferich, Maria Kriuchkovenko, Jasmine Linda Steyer, Iryna Marchenko, Svitlana Maliuha, Tamara Patsata, Helena Pfaffenrot, Anastasiia Pogosova, Yuliia Shevel, Olena Vivtanets, Evelyn Arndt
Völlerei | Von und mit Ralf Dittmer, Marie Hoffmann, Ofra Kleinberger Riedrich, Dieter Sander-Manzek
Wolllust | Von und mit Serhan Demiri, Julia Heidenreich, Kian Modara, Hasan Pekmezci, Sarah Krishnaswami, Stefanie Taffy, Dimitrios Tsiagkalis, Anna Zoebeley
Hochmut | Von und mit Anna Breitling, Yermolai Bilyi, Rainer Gaertig, Silvia Göhring-Fleischauer, Dagmar Hornik, Eleni Mitropulou, Nicole Radtke
Habgier | Regie Theresa von Halle
Habgier | Mitarbeit Musik Benedikt ter Braak
Trägheit | Regie Mariana Sadovska
Völlerei | Regie Kanade Hamawki
Wolllust | Regie ZOE
Hochmut | Regie Björn Lengers
Künstlerische Leitung Birgit Lengers
Projektleitung Lasse Scheiba
Ausstattung Milena Keller
Förderung
Gefördert duch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf und die Stiftung Bibel & Kultur
Hinweise
Zugänglichkeit der Spielstätte
Der Theaterparcours 7 Todsünden ist leider nicht barrierefrei für Rollstuhlfahrende und gehbehinderte Menschen. Die Performances findet in verschiedenen Räumen des Central statt und es werden Treppen und Kellergänge bespielt, die nicht per Fahrstuhl oder Rampe erreichbar sind. Es wird stellenweise in abgedunkelten oder engeren Räumen gespielt. Die Inszenierung Paradise Lost All Over Again, die den Abschluss des Parcours bildet, ist hingegen komplett barrierefrei zu erreichen. Sollten Sie genauere Fragen zu dem Parcours haben, dann melden Sie sich gerne beim Stadt:Kollektiv (stadtkollektiv@dhaus.de)