FANNY UND ALEXANDER
Regie Thorleifur Örn Arnarsson Übersetzung Renate Bleibtreu
Schauspiel
Premiere am 19. September 2026
Schauspielhaus, Kleines Haus
Termine
Fr 09.10.
Zur Merkliste hinzufügen
19:00
18:45
Einführung
Geänderte Anfangszeit
von Ingmar Bergman Regie Thorleifur Örn Arnarsson
Schauspiel
📍 Schauspielhaus, Kleines Haus
Fr 16.10.
Zur Merkliste hinzufügen
19:00
von Ingmar Bergman Regie Thorleifur Örn Arnarsson
Schauspiel
Im Anschluss Nachgespräch
📍 Schauspielhaus, Kleines Haus
Wir veröffentlichen regelmäßig neue Termine.
Draußen liegt die große Welt,
und manchmal glückt es der kleinen Welt
für eine Sekunde, die große Welt widerzuspiegeln,
damit wir sie besser verstehen.
und manchmal glückt es der kleinen Welt
für eine Sekunde, die große Welt widerzuspiegeln,
damit wir sie besser verstehen.
Fanny und Alexander wachsen in der Theaterfamilie Ekdahl auf, in einer Familie, in der gespielt wird. Nicht nur auf der Bühne, sondern auch am Esstisch und in den Schlafzimmern. Ihr Vater Oscar ist Theaterdirektor, Emilie, ihre Mutter, Schauspielerin. Oscar beschreibt sein Theater als eine kleine Welt, die für einen Augenblick die große Welt widerspiegeln kann, damit man sie besser versteht – und manchmal auch, um sie zu vergessen.
Doch die glückliche Kindheit der Geschwister nimmt ein jähes Ende, als ihr Vater während einer Probe stirbt. Wie in Shakespeares Hamlet erschein Alexander der tote Vater immer wieder. Emilie heiratet erneut: einen Bischof, der sie und ihre Kinder in seine asketische Welt führt. Hier gelten andere, strenge Regeln. Alexander beginnt, sich seine Freiräume mit Geschichten zurückzuerobern: Fantasie wird zu Widerstand. Der Bischof hingegen teilt die Welt in Wahrheit und Lüge und verlangt mit Gewalt nach Eindeutigkeit. Als Emilie ihn verlassen will, droht er ihr mit dem Entzug des Sorgerechts. Doch die Ekdahls lassen das nicht zu – eine Rettungsmission nimmt ein tödliches Ende.
In seinem letzten Kinofilm nimmt der schwedische Regisseur Ingmar Bergman 1982 Alexanders Perspektive ein. Er beobachtet die Welt der Erwachsenen, wie sie lieben, lügen, spielen und sterben. Feine Alltagsbeobachtungen verbinden sich mit metaphysischen Fragen: Was ist wirklich, was ist erfunden? Wo endet das Leben, und wo beginnt das Spiel?
Der isländische Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson, selbst Kind einer Theaterfamilie, rückt diese Fragen ins Zentrum. Seine Bühne wird zum Spielraum, in dem Wirklichkeit, Erinnerung und Fantasie ineinander übergehen. Räume verwandeln sich, Spieler:innen wechseln offen Rollen und Kostüme, Live-Musik begleitet das Geschehen, und Shakespeare-Szenen verweben sich mit Bergmans Familiengeschichte. So wird Fanny und Alexander selbst zu einer Reise durch diese Zwischenräume – und zu einer Liebeserklärung an die Kraft der Kunst und an das Theater als Ort einer alles überwindenden Fantasie.
Doch die glückliche Kindheit der Geschwister nimmt ein jähes Ende, als ihr Vater während einer Probe stirbt. Wie in Shakespeares Hamlet erschein Alexander der tote Vater immer wieder. Emilie heiratet erneut: einen Bischof, der sie und ihre Kinder in seine asketische Welt führt. Hier gelten andere, strenge Regeln. Alexander beginnt, sich seine Freiräume mit Geschichten zurückzuerobern: Fantasie wird zu Widerstand. Der Bischof hingegen teilt die Welt in Wahrheit und Lüge und verlangt mit Gewalt nach Eindeutigkeit. Als Emilie ihn verlassen will, droht er ihr mit dem Entzug des Sorgerechts. Doch die Ekdahls lassen das nicht zu – eine Rettungsmission nimmt ein tödliches Ende.
In seinem letzten Kinofilm nimmt der schwedische Regisseur Ingmar Bergman 1982 Alexanders Perspektive ein. Er beobachtet die Welt der Erwachsenen, wie sie lieben, lügen, spielen und sterben. Feine Alltagsbeobachtungen verbinden sich mit metaphysischen Fragen: Was ist wirklich, was ist erfunden? Wo endet das Leben, und wo beginnt das Spiel?
Der isländische Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson, selbst Kind einer Theaterfamilie, rückt diese Fragen ins Zentrum. Seine Bühne wird zum Spielraum, in dem Wirklichkeit, Erinnerung und Fantasie ineinander übergehen. Räume verwandeln sich, Spieler:innen wechseln offen Rollen und Kostüme, Live-Musik begleitet das Geschehen, und Shakespeare-Szenen verweben sich mit Bergmans Familiengeschichte. So wird Fanny und Alexander selbst zu einer Reise durch diese Zwischenräume – und zu einer Liebeserklärung an die Kraft der Kunst und an das Theater als Ort einer alles überwindenden Fantasie.
Besetzung
HELENA EKDAHL, Witwe, ehern. Schauspielerin Manuela Alphons
OSCAR EKDAHL, ihr ältester Sohn, Theaterdirektor Markus Danzeisen
EMILIE EKDAHL, seine Frau, Schauspielerin Tabea Bettin
ALEXANDER, Sohn von Oskar und Emilie Anton Jäger / Aedan D'Inca
FANNY, Tochter von Oskar und Emilie Maria Lomova / Sophia Swirski
CARL GUSTAV EKDAHL, Helenas zweiter Sohn Franz Pätzold
ALMA EKDAHL, seine Frau / FRAU BLENDA VERGERUS, Mutter des Bischofs Cathleen Baumann
MAJ, Geliebte von Carl Gustav / HENRIETTA VERGERUS, Schwester des Bischofs Lisa-Katrina Mayer
ISAK JACOBI, Geliebter von Helena, Geschäftsmann Jürgen Sarkiss
ISMAEL / ARON, seine Neffen Eren Kavukoğlu
BISCHOF EDVARD VERGERUS Philipp Hauß
Live-Musik Julius Bèla Dörner
Regie Thorleifur Örn Arnarsson
Bühne Eva Veronica Born
Kostüm Andri Unnarson
Musik Julius Bèla Dörner
Licht Alexander Held
Dramaturgie Birgit Lengers, Anika Steinhoff