Der Theater­macher

von Thomas Bernhard — mit einer Zugabe von Ferdinand SchmalzPremiere am 16. April 2026Schauspielhaus, Kleines HausSchauspiel

Termine

https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Di, 19.05. / 20:00 – 21:30
Zur Merkliste hinzufügen
SchauspielSonderpreis 100 Tage Theater 20/8 €
von Thomas Bernhard — mit einer Zugabe von Ferdinand Schmalz Regie: Christina Tscharyiski
Schauspielhaus, Kleines Haus
Nur noch wenige Karten verfügbar!
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Mi, 20.05. / 20:00 – 21:30
Zur Merkliste hinzufügen
SchauspielSonderpreis 100 Tage Theater 20/8 €
von Thomas Bernhard — mit einer Zugabe von Ferdinand Schmalz Regie: Christina Tscharyiski
Schauspielhaus, Kleines Haus
Nur noch wenige Karten verfügbar!
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Do, 21.05. / 20:00 – 21:30
Zur Merkliste hinzufügen
SchauspielSonderpreis 100 Tage Theater 20/8 €
von Thomas Bernhard — mit einer Zugabe von Ferdinand Schmalz Regie: Christina Tscharyiski
Schauspielhaus, Kleines Haus
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Fr, 22.05. / 20:00 – 21:30
Zur Merkliste hinzufügen
SchauspielSonderpreis 100 Tage Theater 20/8 €
von Thomas Bernhard — mit einer Zugabe von Ferdinand Schmalz Regie: Christina Tscharyiski
Schauspielhaus, Kleines Haus
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Mi, 03.06. / 20:00 – 21:30
Zur Merkliste hinzufügen
SchauspielSonderpreis 100 Tage Theater 20/8 €
von Thomas Bernhard — mit einer Zugabe von Ferdinand Schmalz Regie: Christina Tscharyiski
Schauspielhaus, Kleines Haus
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Do, 04.06. / 18:00 – 19:30
Zur Merkliste hinzufügen
SchauspielSonderpreis 100 Tage Theater 20/8 €
von Thomas Bernhard — mit einer Zugabe von Ferdinand Schmalz Regie: Christina Tscharyiski
Schauspielhaus, Kleines Haus
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Fr, 05.06. / 20:00 – 21:30
Zur Merkliste hinzufügen
SchauspielSonderpreis 100 Tage Theater 20/8 €
von Thomas Bernhard — mit einer Zugabe von Ferdinand Schmalz Regie: Christina Tscharyiski
Schauspielhaus, Kleines Haus
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Sa, 06.06. / 20:00 – 21:30
Zur Merkliste hinzufügen
SchauspielSonderpreis 100 Tage Theater 20/8 €
von Thomas Bernhard — mit einer Zugabe von Ferdinand Schmalz Regie: Christina Tscharyiski
Schauspielhaus, Kleines Haus
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Do, 18.06. / 20:00 – 21:30
Zur Merkliste hinzufügen
SchauspielSonderpreis 100 Tage Theater 20/8 €
von Thomas Bernhard — mit einer Zugabe von Ferdinand Schmalz Regie: Christina Tscharyiski
Schauspielhaus, Kleines Haus
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
So, 28.06. / 18:00 – 19:30
Zur Merkliste hinzufügen
SchauspielZum vorletzten Mal!Sonderpreis 100 Tage Theater 20/8 €
von Thomas Bernhard — mit einer Zugabe von Ferdinand Schmalz Regie: Christina Tscharyiski
Schauspielhaus, Kleines Haus
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Fr, 10.07. / 20:00 – 21:30
Zur Merkliste hinzufügen
SchauspielZum letzten Mal!Sonderpreis 100 Tage Theater 20/8 €
von Thomas Bernhard — mit einer Zugabe von Ferdinand Schmalz Regie: Christina Tscharyiski
Schauspielhaus, Kleines Haus

Über das Stück

Die letzte Premiere im Kleinen Haus ist eine große Farce über das Theater, ein lustvolles und bissiges Nachdenken über die eigene Kunst. Nach »Das Buch der Unruhe« und »Die unendliche Geschichte« verabschiedet sich die aktuelle künstlerische Leitung mit einem echten Klassiker des modernen Theaters von Düsseldorf.

Der selbsternannte Staatsschauspieler Bruscon zieht mit seiner Familie von Ort zu Ort. Einst spielte er in Berlin den Faust und in Zürich den Mephisto. Aber das ist lange her. Heute im Gepäck: »Das Rad der Geschichte« – ein Jahrhundertwerk aus eigener Feder und eine Komödie, die eigentlich eine Tragödie ist, weil wir aus ihr bekanntlich nichts lernen können. Von Nero bis Napoleon, von Metternich bis Hitler sind sie alle dabei, die großen Tyrannen der Weltgeschichte. Gespielt werden sie alle von Bruscons Familie: seiner Frau Agathe, den beiden Kindern Sarah und Ferruccio und natürlich ihm selbst. Der Schauspieler tourt durch die dunkelste Provinz, steigert sich in abendfüllende Schimpftiraden und rechnet schonungslos ab mit allem: der Bühnenkunst an sich und der eigenen Familie. So richtig Theater machen, das kann er. Und um den Preis der eigenen Lächerlichkeit verteidigt Bruscon bis zuletzt, was ihm am wichtigsten ist – das Theater.

Mit dem »Theatermacher« zeichnete Thomas Bernhard das bizarre wie einfühlsame Porträt eines Künstlers zwischen Lampenfieber und Selbstvernichtung. Regisseurin Christina Tscharyiski arbeitet u. a. regelmäßig in Berlin, Frankfurt, Wien und Zürich. In Düsseldorf erzählt sie die Geschichte des Familientyrannen mit einem Frauenensemble um Rosa Enskat. Ergänzt wird Bernhards Text durch einen Monolog des österreichischen Dramatikers Ferdinand Schmalz.

Besetzung

Bruscon, Theatermacher Rosa Enskat
Frau Bruscon, Theatermacherin Minna Wündrich
Ferruccio, deren Sohn Alisa Lien Hrudnik
Sarah, deren Tochter Flavia Berner
Musik Kyrre Kvam
Licht Konstantin Sonneson
Videoregie der Zugabe Lisa Muchow
Dramaturgie Stijn Reinhold

Dauer

1 Stunde 30 Minuten — keine Pause

Hinweis

Stroboskoplicht
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass in der Vorstellung von »Der Theatermacher« Stroboskoplicht zum Einsatz kommt.

Trailer

Pressestimmen

Enskat macht sich in pausenlosen, knapp anderthalb Stunden den Mammuttext zu eigen und steigt in die männliche Rolle mit Haut und Haaren ein. Nach kurzer Zeit spürt man nicht, dass unter der Perücke und der Brille Frau Enskat steckt. ... Schmalz’ Monolog (auf Großleinwand projiziert) verwandelt Minna Wündrich zu einer liebevoll grotesken und satirischen Liebeserklärung an alle Theater-Huster.
Westdeutsche Zeitung, 17.04.2026
Sehr geschickt zusammengestrichene Fassung (Dramaturgie Stijn Reinhold), die am Abend im Kleinen Haus des Schauspielhauses auf explizite Österreichbezüge verzichtet, das Stück universalisiert und sich ganz auf den größenwahnsinnigen Despoten und sein Verhältnis zur Welt konzentriert. ... Es sind gleich mehrere Experimente, an denen sich die Inszenierung versucht, und das meiste funktioniert hervorragend, in dem es die dünne Staubschicht wegpustet, die sich seit den 80er-Jahren hier und da über Bernhards Text gelegt hat.
Rheinische Post, 17.04.2026
So endet der Abend als sphärisches, kraftvolles Konzert. Dazu das poetische Wortbrausen von Ferdinand Schmalz, österreichischer Gegenwartsautor. Das hebt es aus der Zeit, aus allen banalen Beschwerden heraus und ergreift emotional. Gespielt wird das souverän und knochentrocken, selbstironisch. Schön, wie die triste Bühnenrealität sich in einen Raum aus Fantasie verwandelt.
Deutschlandfunk Kultur, 17.04.2026
Man hat hier mit Rosa Enskat ja auch einfach eine Schauspielende, die das richtig toll umsetzt und die diesem Theatermacher bei all seinem Furor und bei seiner Gemeinheit einfach so eine verletzliche Note mitgibt. ... Der Kontrast zwischen Rolle und Geschlecht, das ist einfach charmant, das funktioniert.
Deutschlandfunk Kultur Fazit, 16.04.2026
Langer langer Jubel für dieses beeindruckende Theatererlebnis.
Neue Düsseldorfer Online Zeitung, 17.04.2026
Souverän und knochentrocken, selbstironisch schön.
Deutschlandfunk Kultur, über »Der Theatermacher«