Nominierung für den Deutschen Theaterpreis »Der Faust«
für Luise Voigt in der Kategorie »Regie Schauspiel« für »Das Buch der Unruhe«!
Wir freuen uns sehr über die Nominierungen von Luise Voigt in der Kategorie »Regie Schauspiel« für »Das Buch der Unruhe«.
»Der Faust« ist der wichtigste Theaterpreis im deutschsprachigen Raum. Er ehrt herausragende künstlerische Leistungen, die die Vielfalt der Theaterlandschaft in Deutschland widerspiegeln. Er wird jährlich vom Deutschen Bühnenverein zusammen mit der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und der Kulturstiftung der Länder vergeben. Dieses Jahr findet die feierliche Verleihung am 14. November im Hessischen Staatstheater Wiesbaden statt. Bis dahin drücken wir fest die Daumen!
»Der Faust« ist der wichtigste Theaterpreis im deutschsprachigen Raum. Er ehrt herausragende künstlerische Leistungen, die die Vielfalt der Theaterlandschaft in Deutschland widerspiegeln. Er wird jährlich vom Deutschen Bühnenverein zusammen mit der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und der Kulturstiftung der Länder vergeben. Dieses Jahr findet die feierliche Verleihung am 14. November im Hessischen Staatstheater Wiesbaden statt. Bis dahin drücken wir fest die Daumen!
Die Jury-Begründung
Luise Voigt gelingt mit »Das Buch der Unruhe« am Düsseldorfer Schauspielhaus ein Kunststück: Aus Fernando Pessoas schwer greifbarer Sammlung von Gedankensplittern, Melancholien und Weltzweifeln formt sie keinen Literaturabend, sondern einen rauschhaften Theaterparcours. Mit Mut zur Radikalität und einem Höchstmaß an Fantasie übersetzt die Regisseurin die Vorlage in grandiose Bilder, Klangräume und Szenen, die zwischen Poesie, Komik, Schmerz und Gegenwartsdiagnose nur so funkeln.
Und der Abend vertraut dem Publikum: Nichts wird erklärt, nichts vorgekaut, alles bleibt offen für Deutungen. Auch darin liegt seine Kraft. Luise Voigt zeigt eine Welt in Schieflage, erschüttert von Mittelmaß, Krisen und Hybris, und lässt zugleich die Sehnsucht nach einem selbstbestimmten, offenen Leben aufscheinen. Getragen von einem starken Ensemble entsteht ein wildes, kluges, sinnliches Theaterereignis, das irritiert, bezaubert und lange nachwirkt. Diese Inszenierung beweist, wie lebendig, riskant und notwendig Theater sein kann.
Und der Abend vertraut dem Publikum: Nichts wird erklärt, nichts vorgekaut, alles bleibt offen für Deutungen. Auch darin liegt seine Kraft. Luise Voigt zeigt eine Welt in Schieflage, erschüttert von Mittelmaß, Krisen und Hybris, und lässt zugleich die Sehnsucht nach einem selbstbestimmten, offenen Leben aufscheinen. Getragen von einem starken Ensemble entsteht ein wildes, kluges, sinnliches Theaterereignis, das irritiert, bezaubert und lange nachwirkt. Diese Inszenierung beweist, wie lebendig, riskant und notwendig Theater sein kann.
Die letzte Vorstellung von »Das Buch der Unruhe« findet am 3. Juli statt. Karten dafür gibt es hier: