Verbrennungen
Deutsch von Uli MenkePremiere am 14. März 2026Schauspielhaus, Kleines HausStadt:Kollektiv
Termine
Mi, 11.03. / 19:00
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Stadt:KollektivVoraufführung
von Wajdi Mouawad Regie: Bassam Ghazi
Schauspielhaus, Kleines Haus
Sa, 14.03. / 20:00
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Stadt:KollektivPremiere
von Wajdi Mouawad Regie: Bassam Ghazi
Schauspielhaus, Kleines Haus
Fr, 20.03. / 20:00
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Stadt:Kollektiv
von Wajdi Mouawad Regie: Bassam Ghazi
Schauspielhaus, Kleines Haus
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Über das Stück
»Wenn ich das Schweigen breche, dann wird ein Ozean in meinem Kopf platzen.«
Nach dem Tod ihrer Mutter erhalten die Zwillinge Jeanne und Simon den Auftrag, zwei verschlossene Briefe zu übergeben: einen an ihren totgeglaubten Vater, den anderen an einen Bruder, von dessen Existenz sie nichts wussten. Ihre Suche führt sie in die fremde Heimat ihrer Mutter Nawal – und in die traumatischen Tiefen ihrer Familiengeschichte. Parallel entfaltet sich in Rückblenden Nawals abenteuerliche Geschichte: ihre große, unmögliche Liebe, die erzwungene Trennung von ihrem Kind und die jahrzehntelange Suche nach ihm im Bürgerkrieg. Die Handlung gipfelt in einer Tragödie von antikem Ausmaß – ein modernes Ödipus-Drama über Identitätssuche, Familiengeheimnisse und die unausweichliche Konfrontation mit der Vergangenheit.
»›Verbrennungen‹ ist ein Stück über den Versuch, in einer unmenschlichen Situation seine Versprechen als Mensch zu halten«, sagt Wajdi Mouawad. Regisseur Bassam Ghazi ergänzt: »Theater ist die Suche nach einer gemeinsamen Sprache, um dem Abgrund des Schweigens zu entkommen.«
Wajdi Mouawad, 1968 im Libanon geboren, gehört zu den wichtigsten Stimmen des zeitgenössischen Theaters. Aufgewachsen im Exil in Kanada und Frankreich, verarbeitet er in seinen vielfach ausgezeichneten Stücken persönliche und kollektive Erfahrungen von Gewalt und Flucht. Seine Arbeiten, wie »Verbrennungen« (die Verfilmung wurde 2011 als bester fremdsprachiger Film für den Oscar nominiert), zeichnen sich durch sprachliche Intensität, psychologische Tiefe und politische Relevanz aus.
Bassam Ghazi, ebenfalls aus dem Libanon emigriert, ist es mit Produktionen wie »Dschinns«, »Solingen 1993« oder »Romeo und Julia« gelungen, historische und familiäre Traumata für das Publikum erfahrbar zu machen. Mit »Verbrennungen« bringt Ghazi ein Stück auf die Bühne, das die Macht des Schweigens und die Sehnsucht nach Versöhnung ins Zentrum stellt.
Nach dem Tod ihrer Mutter erhalten die Zwillinge Jeanne und Simon den Auftrag, zwei verschlossene Briefe zu übergeben: einen an ihren totgeglaubten Vater, den anderen an einen Bruder, von dessen Existenz sie nichts wussten. Ihre Suche führt sie in die fremde Heimat ihrer Mutter Nawal – und in die traumatischen Tiefen ihrer Familiengeschichte. Parallel entfaltet sich in Rückblenden Nawals abenteuerliche Geschichte: ihre große, unmögliche Liebe, die erzwungene Trennung von ihrem Kind und die jahrzehntelange Suche nach ihm im Bürgerkrieg. Die Handlung gipfelt in einer Tragödie von antikem Ausmaß – ein modernes Ödipus-Drama über Identitätssuche, Familiengeheimnisse und die unausweichliche Konfrontation mit der Vergangenheit.
»›Verbrennungen‹ ist ein Stück über den Versuch, in einer unmenschlichen Situation seine Versprechen als Mensch zu halten«, sagt Wajdi Mouawad. Regisseur Bassam Ghazi ergänzt: »Theater ist die Suche nach einer gemeinsamen Sprache, um dem Abgrund des Schweigens zu entkommen.«
Wajdi Mouawad, 1968 im Libanon geboren, gehört zu den wichtigsten Stimmen des zeitgenössischen Theaters. Aufgewachsen im Exil in Kanada und Frankreich, verarbeitet er in seinen vielfach ausgezeichneten Stücken persönliche und kollektive Erfahrungen von Gewalt und Flucht. Seine Arbeiten, wie »Verbrennungen« (die Verfilmung wurde 2011 als bester fremdsprachiger Film für den Oscar nominiert), zeichnen sich durch sprachliche Intensität, psychologische Tiefe und politische Relevanz aus.
Bassam Ghazi, ebenfalls aus dem Libanon emigriert, ist es mit Produktionen wie »Dschinns«, »Solingen 1993« oder »Romeo und Julia« gelungen, historische und familiäre Traumata für das Publikum erfahrbar zu machen. Mit »Verbrennungen« bringt Ghazi ein Stück auf die Bühne, das die Macht des Schweigens und die Sehnsucht nach Versöhnung ins Zentrum stellt.
Besetzung
Mit Sara Alshami, Jalal Chafik, Gabriele Dittmar, Voula Doulgkeridou, Vivian Kassem, Hasti Karami, Stephan Krespach, Mohamad Latsh, Gandi Mukli, Soukaina O.
Regie Bassam Ghazi
Bühne Paulina Barreiro
Kostüm Maria Lucía Otálora
Video Lev Gonopolskiy
Dramaturgie Birgit Lengers