Krieg und Frieden

von Lew Tolstoi / Armin PetrasPremiere am 21. Februar 2026CentralSchauspiel

Termine

https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Fr, 27.02. / 17:00 – 22:30
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Schauspiel
von Lew Tolstoi / Armin Petras Regie: Tilmann Köhler
Central
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Sa, 14.03. / 17:00 – 22:30
16:15 Einführung
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Schauspiel
von Lew Tolstoi / Armin Petras Regie: Tilmann Köhler
Central
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
So, 29.03. / 15:00 – 20:30
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von Lew Tolstoi / Armin Petras Regie: Tilmann Köhler
Central
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Mo, 06.04. / 15:00 – 20:30
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von Lew Tolstoi / Armin Petras Regie: Tilmann Köhler
Central
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
So, 26.04. / 17:00 – 22:30
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von Lew Tolstoi / Armin Petras Regie: Tilmann Köhler
Central
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
So, 10.05. / 15:00 – 20:30
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Schauspiel
von Lew Tolstoi / Armin Petras Regie: Tilmann Köhler
Central
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Do, 14.05. / 15:00 – 20:30
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Schauspiel
von Lew Tolstoi / Armin Petras Regie: Tilmann Köhler
Central
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
So, 24.05. / 15:00 – 20:30
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Schauspiel
von Lew Tolstoi / Armin Petras Regie: Tilmann Köhler
Central
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Fr, 12.06. / 17:00 – 22:30
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Schauspiel
von Lew Tolstoi / Armin Petras Regie: Tilmann Köhler
Central
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Sa, 04.07. / 17:00 – 22:30
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Schauspiel
von Lew Tolstoi / Armin Petras Regie: Tilmann Köhler
Central
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Über das Stück

In der Mitte dieser Spielzeit steht mit Lew Tolstois »Krieg und Frieden« eines der bedeutendsten Werke der Weltliteratur, das als große Ensembleproduktion im Central zur Aufführung kommt. Unter Verwendung des Originaltextes hat Armin Petras für das Düsseldorfer Schauspielhaus ein Stück geschrieben, das die überbordende Vorlage zu einem intensiven fünfstündigen Theatererlebnis verdichtet. Auf einer von Bühnenbildner Karoly Risz für das Central entworfenen Raumbühne verkörpern 13 Schauspieler:innen mehr als 35 Figuren des eindrücklichen Gesellschaftspanoramas in der Zeit der Napoleonischen Kriege zu Beginn des 19. Jahrhunderts.

Die gegensätzlichen Begriffe Krieg und Frieden markieren zwei Enden einer Skala, auf der sich das Leben der Menschen seit jeher abspielt. Der Text spürt der Frage nach, wie sich Krieg im Politischen und Privaten äußert, und ragt damit weit in unsere konfliktreiche Gegenwart hinein.

Im Zentrum der Handlung stehen die drei Familien des intriganten Fürsten Kuragin, des altväterlichen Adelsmarschalls Rostow und des preußisch strengen Fürsten Bolkonsky. Pierre Besuchow, der illegitime Sohn eines reichen Würdenträgers und Salonhelden der alten Zeit, stellt im Laufe der Handlung die Verbindung zwischen diesen drei Familien her: Er ist Freund des jungen Fürsten Andrej Bolkonsky, wird von Fürst Kuragin als Ehemann für seine Tochter Hélène gewonnen und heiratet schließlich Natalija Rostowa. Auch zwischen den Kriegsparteien wirkt er als Bindeglied: Anfänglich glühender Napoleon-Verehrer, dann als Beobachter auf dem Schlachtfeld bei Borodino, gerät er in französische Gefangenschaft, begleitet den Rückzug der Grande Armée und wird erst durch einen Partisanenüberfall befreit. »Pierre Besuchow verkörpert für Tolstoi das Suchen nach der Wahrheit des Lebens; weil er sich nicht entschließen kann, welchen Weg er gehen soll, experimentiert er mit dem Leben, um immer wieder zu scheitern«, schreibt die bekannte Tolstoi-Übersetzerin Barbara Conrad.

Regie führt Tilmann Köhler, dessen Arbeiten sich durch große Erzähllust und ein hohes politisches Bewusstsein auszeichnen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus inszenierte er u. a. Shakespeare und Fallada.

Der Ticketpreis beinhaltet die Pausenverpflegung und ein Getränk.

Besetzung

Anna Scherer, adlige Gesellschafterin Sonja Beißwenger
General Kutusow, Feldherr Florian Lange
Dolochow, Offizier und Zechbruder Anatol Kuragins / Denissow, Offizier und Freund Nikolai Rostows Glenn Goltz
Diplomat / Arzt Mila Moinzadeh
Fürst Bolkonsky Thomas Wittmann
Andrej Bolkonsky, Sohn des Fürsten Jonas Friedrich Leon­hardi
Marja Bolkonskaya, Tochter des Fürsten Judith Bohle
Lisa Bolkonskaya, verheiratet mit Andrej Bolkonsky Sophie Stockinger
Graf Besuchow Thomas Wittmann
Pierre Besuchow, unehelicher Sohn des Grafen Matthias Reichwald
Prinzessin Emily Besuchowa, Nichte des Grafen Judith Bohle
Fürstin Anna Michailowna, verarmte Verwandte der Besuchows Claudia Hübbecker
Boris, Sohn der Fürstin Anna Michailowna und Patenkind des Grafen Besuchow Yohanna Schwertfeger
Graf Rostow Thomas Wittmann
Gräfin Rostowa Claudia Hübbecker
Natalija (Natascha) Rostowa, Tochter der Rostows Blanka Winkler
Nikolai Rostow, der ältere Sohn der Rostows Michael Fünfschilling
Sonja Rostowa, Nichte der Gräfin und Ziehtochter der Rostows Sophie Stockinger
Petja Rostow, der jüngere Sohn der Rostows Luke Dopheide / Moritz Ristow / Max Wrieden
Onkel Semjon, Verwandter des Grafen Rostow Mila Moinzadeh
Fürst Wassili Kuragin Glenn Goltz
Hélène Kuragin, Tochter des Fürsten Yohanna Schwertfeger
Anatol Kuragin, Sohn des Fürsten Florian Lange
Zar Alexander I. Sonja Beißwenger
Josif, ein Freimaurer Claudia Hübbecker
General Bagration Sophie Stockinger
Gräfin Bagration Blanka Winkler
General Benningsen Sonja Beißwenger
General Barkley Glenn Goltz
Alter Soldat Thomas Wittmann
Dorfältester Glenn Goltz
Priester Thomas Wittmann
Verwalter Mila Moinzadeh
Französischer Beamter Yohanna Schwertfeger
Chor der Offiziere / Diener / Bauern Ensemble
E-Gitarre, Percussion, Flöte, russisches Horn und elektronische Musik Matthias Krieg
Bühne Karoly Risz
Kostüm Susanne Uhl
Musikalische Leitung und Komposition Matthias Krieg
Choreografie Gal Fefferman
Kampfchoreografie Atef Vogel
Licht Christian Schmidt

Dauer

5 Stunden 30 Minuten — zwei Pausen (Der Ticketpreis für »Krieg und Frieden« beinhaltet die Pausenverpflegung und ein Getränk)

Unterstützung

Mit freundlicher Unterstützung der Dr. Jürgen Trautvetter und Dr. Hermann Brückner-Stiftung.

Pressestimmen

Regisseur Tilmann Köhler ist ein Meister der Theatermittel. Aus einfachsten Requisiten und kleinen theatralen Gesten lässt er große Welten entstehen. Eine stringente Bühnenerzählung. In Düsseldorf ist ein kluger und ergreifender Theaterabend gelungen.
Deutschlandfunk, 22.02.2026
Dieses Ensemble kann sich sehen lassen. Tolstois Mammutroman erzählt vor dem Hintergrund der Napoleonischen Kriege zwischen 1805 und 1813 vor allem von zwei Männern, Freunden, Andrej Bolkonsky und Pierre Besuchow. Beeindruckend gespielt werden die beiden von Jonas Friedrich Leonhardi und Matthias Reichwald. … Das ganze Ensemble blüht in ungezählten Rollen prächtig auf. Da wären die mit komischem Talent gesegneten jungen Schauspielerinnen Blanka Winkler und Sophie Stockinger. … Da wäre die grandiose Claudia Hübbecker … Oder Thomas Wittmann in der Rolle des knorrigen, herzlich unsympathischen Fürsten Bolkonsky, der seine ungeliebte Tochter (Judith Bohle) schikaniert. Alle anderen meistern ihre Aufgaben ebenso, ausschließen möchte man niemanden.
Süddeutsche Zeitung, 23.02.2026
Eine geradlinige und komprimierte, erstaunlich temporeiche Nacherzählung des 2000-Seiten-Werks aus dem Russland des 19. Jahrhunderts. Alle Register werden gezogen, um den langen Abend abwechslungsreich zu machen. So wird aus sechs Stunden Historiendrama ein belebender Abend, aus dem man wacher herausgeht, als man hineingegangen ist.
nachtkritik.de, 22.02.2026
Köhler erzählt die Handlung so übersichtlich und eindrücklich wie möglich, nutzt dazu die gesamte Architektur der großen Halle aus. … Mit 14 Spielenden im fliegenden Wechsel zwischen 41 Rollen: keine Atempause, Geschichte wird gemacht. ... Was bei Tolstoi als langer, ruhiger Fluss erscheint, wird im Central zum reißenden Strom.
Kölner Stadt-Anzeiger, 22.02.2026
Langer Premieren-Applaus für die Schauspielerinnen und Schauspieler, für einen großen Roman und seine mit kunstvollen Choreografien gespickte Inszenierung.
Rheinische Post, 23.02.2026
Begeisternde Premiere. Ein außergewöhnlich gelungenes Theatererlebnis mit überwältigend guten Schauspieler:innen.
Neue Düsseldorfer Online Zeitung, 22.02.2026