Foto: Lucie Jansch
Moby Dick
in einer Übersetzung von Matthias Jendis — Regie, Bühne und Licht: Robert Wilson — mit Songs von Anna Calvi — Additional Music von Chris Wheeler und Dom BouffardPremiere am 7. September 2024Schauspielhaus, Großes HausSchauspiel
Termine
Mi, 24.06. / 19:30 – 21:15
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SchauspielHommage an Robert Wilson
von Herman Melville Regie, Bühne, Licht: Robert Wilson — Songs und Lyrics: Anna Calvi
Schauspielhaus, Großes Haus
Do, 25.06. / 19:30 – 21:15
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SchauspielHommage an Robert Wilson
von Herman Melville Regie, Bühne, Licht: Robert Wilson — Songs und Lyrics: Anna Calvi
Schauspielhaus, Großes Haus
Fr, 26.06. / 19:30 – 21:15
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SchauspielHommage an Robert Wilson
von Herman Melville Regie, Bühne, Licht: Robert Wilson — Songs und Lyrics: Anna Calvi
Schauspielhaus, Großes Haus
Sa, 27.06. / 18:00 – 19:45
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SchauspielZum letzten Mal in dieser SpielzeitHommage an Robert Wilson
von Herman Melville Regie, Bühne, Licht: Robert Wilson — Songs und Lyrics: Anna Calvi
Schauspielhaus, Großes Haus
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Über das Stück
Der große amerikanische Regisseur Robert Wilson (1941-2025) ist in der Spielzeit 2024/25 für »Moby Dick« nach Düsseldorf zurückgekehrt, wo er davor zuletzt »Dorian« zur Uraufführung brachte. Wie schon in Wilsons prägender Inszenierung »Der Sandmann« hat die britische Pop-Künstlerin Anna Calvi die Musik zum Stück komponiert. Rosa Enskat spielt den legendären Kapitän Ahab. Zum Düsseldorfer Ensemble kam zudem Christopher Nell hinzu, der schon vielfach im Zentrum von Wilsons Inszenierungen stand.
Es ist eine einfache Geschichte: Ismael fährt zur See und heuert auf dem Walfänger Pequod an, der von Kapitän Ahab befehligt wird. Der ist besessen von der Jagd nach dem weißen Pottwal, der ihm einst ein halbes Bein abriss. Mit seiner Mannschaft sucht er das Tier auf allen Meeren, sie finden es und werden schließlich fast alle von ihm in den Tod gerissen.
Es ist eine einfache Geschichte – es ist ein Jahrhundertroman. Denn Herman Melvilles legendäre Geschichte über den weißen Wal und seinen Jäger ist sowohl Seefahrererzählung als auch ein horizontweites Panorama menschlicher Erfahrungen. Philosophie und Abenteuer, Wissenschaft und Kunst, Mythos und Augenschein reichen sich in diesem Text die Hände und erzählen vom Menschen, der seine Dämonen hetzt, um im Kampf nichts weniger als das Geheimnis der eigenen Existenz zu ergründen.
Es ist eine einfache Geschichte: Ismael fährt zur See und heuert auf dem Walfänger Pequod an, der von Kapitän Ahab befehligt wird. Der ist besessen von der Jagd nach dem weißen Pottwal, der ihm einst ein halbes Bein abriss. Mit seiner Mannschaft sucht er das Tier auf allen Meeren, sie finden es und werden schließlich fast alle von ihm in den Tod gerissen.
Es ist eine einfache Geschichte – es ist ein Jahrhundertroman. Denn Herman Melvilles legendäre Geschichte über den weißen Wal und seinen Jäger ist sowohl Seefahrererzählung als auch ein horizontweites Panorama menschlicher Erfahrungen. Philosophie und Abenteuer, Wissenschaft und Kunst, Mythos und Augenschein reichen sich in diesem Text die Hände und erzählen vom Menschen, der seine Dämonen hetzt, um im Kampf nichts weniger als das Geheimnis der eigenen Existenz zu ergründen.
Eine Hommage an Robert Wilson
Robert Wilson (1941–2025) galt als einer der bedeutendsten Repräsentanten des Gegenwartstheaters weltweit. Das Düsseldorfer Schauspielhaus und Wilson verband eine langjährige Arbeitsfreundschaft, aus der insgesamt vier Inszenierungen hervorgingen. Drei davon stehen bis heute regelmäßig auf dem Spielplan des D’haus: »Der Sandmann« von E. T. A. Hoffmann, »Dorian« von Darryl Pinckney nach Motiven von Oscar Wilde und »Moby Dick« von Herman Melville. Die bei Publikum und Kritiker:innen beliebten Inszenierungen zeigen wir noch einmal gebündelt am Ende der Spielzeit: »Dorian« am 13. und 14. Juni, »Der Sandmann« am 19., 20. und 21. Juni und »Moby Dick« am 24., 25., 26. und 27. Juni. Karten sind ab sofort online und an der Theaterkasse erhältlich. — Ende April geht unsere gefeierte Robert-Wilson-Produktion »Moby Dick« auf große Reise über den Atlantik. Vom 29. April bis 3. Mai ist die Inszenierung zu Gast in der Brooklyn Academy of Music (BAM) in New York. Die Brooklyn Academy of Music (BAM) ist eines der bedeutendsten internationalen Zentren für zeitgenössische darstellende Künste in den USA.
Besetzung
Kapitän Ahab Rosa Enskat
Starbuck, Offizier Heiko Raulin
Flask, Offizier/Father Mapple Jürgen Sarkiss
Ismael, Seemann Raphael Gehrmann / Kilian Ponert
The Boy Christopher Nell
Queequeg, Harpunier Yaroslav Ros
Tashtego, Harpunier Moritz Klaus
Fedallah, Harpunier Roman Wieland
Perth, Seemann Jonas Friedrich Leonhardi
Manxman, Seemann/Kirchgängerin Belendjwa Peter
Bulkington, Seemann/Kirchgängerin Michael Fünfschilling
Violine Maurice Maurer / María del Mar Vargas Amezcua
Schlagzeug, Gesang Tim Dudek / Ralf Gessler
Cello, Gesang Tobias Sykora / Emanuel Wehse / Daniel Brandl
Klarinette, Bassklarinette, Gesang Sandra Klinkhammer
Vibraphon, Percussion Salome Amend / Bruna Gonçalves Cabral / Rie Watanabe
Bass, SynthPiano, Gitarre Kriton Klingler-Ioannides / Sebastian Vogel
Violine, Viola Christoph König / Cristina Ardelean Montelongo
Gitarre, Musikalische Leitung Dom Bouffard / Kriton Klingler-Ioannides
Regie, Bühne und Licht Robert Wilson
Songs und Lyrics Anna Calvi
Additional Music Chris Wheeler, Dom Bouffard
Kostüm Julia von Leliwa
Co-Regie Ann-Christin Rommen
Co-Bühnenbild Serge von Arx
Co-Lichtdesign Marcello Lumaca
Video Tomasz Jeziorski
Make-Up-Design Manu Halligan
Music Supervisor und Arrangements Chris Wheeler
Musikalische Leitung Dom Bouffard
Orchester-Arrangements Chris Wheeler
Sounddesign Torben Kärst
Dramaturgie Robert Koall
Dramaturgische Mitarbeit Eli Troen
Dauer
1 Stunde 45 Minuten — keine Pause
Unterstützung
Mit freundlicher Unterstützung von Dance Reflections by Van Cleef & Arpels sowie der Freunde des Düsseldorfer Schauspielhauses (fds).
Hinweis
Lautstärke

























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