Foto: Lucie Jansch
Dorian
aus dem Englischen von Konrad KuhnUraufführung am 9. Juni 2022Schauspielhaus, Großes HausSchauspiel
Termine
Sa, 13.06. / 19:30 – 21:00
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SchauspielHommage an Robert Wilson
Text von Darryl Pinckney nach Motiven von Oscar Wilde Konzept, Regie, Bühne, Licht: Robert Wilson
Schauspielhaus, Großes Haus
So, 14.06. / 15:00 – 16:30
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SchauspielZum letzten Mal in dieser SpielzeitHommage an Robert Wilson
Text von Darryl Pinckney nach Motiven von Oscar Wilde Konzept, Regie, Bühne, Licht: Robert Wilson
Schauspielhaus, Großes Haus
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Über das Stück
Robert Wilson (1941-2025) zählte zu den bedeutendsten Theatermacher:innen unserer Zeit. Seine Arbeiten verbinden Elemente aus Tanz, Performance, Architektur, Malerei, Musik und Schauspiel. Am Düsseldorfer Schauspielhaus hat Robert Wilson mit »Der Sandmann« spektakuläre Theaterkunst und die in den letzten Jahren meistgespielte und gastierende Inszenierung geschaffen. Mit »Dorian« kreierte er in der Spielzeit 2021/22 einen neuen Abend für das Düsseldorfer Schauspielhaus und ein Solo für den Schauspieler Christian Friedel.
Der Maler Francis Bacon überrascht den Kleinkriminellen George Dyer beim Einbruch in sein Atelier. Statt die Polizei zu rufen, lässt er ihn Modell sitzen. Die beiden werden ein Paar. Der Maler Basil Hallward ist besessen von seinem Modell Dorian Gray. Gray wünscht sich, das Gemälde würde statt seiner altern. Der Dichter Oscar Wilde ist der Liebling der Londoner Gesellschaft – bis er wegen »unsittlicher Beziehungen« zu seinem Geliebten Alfred Douglas ins Gefängnis muss.
Regisseur Robert Wilson hat den Anstoß zu Darryl Pinckneys Text »Dorian« gegeben und aus dem Stoff einen Abend über das Leben und die Kunst gemacht. Drei Geschichten, die des Romans »Das Bildnis des Dorian Gray«, die der englischen Malerikone Francis Bacon und die des Autors Oscar Wilde, mehr oder weniger fiktiv und zugleich voll tiefer Wahrheiten: Der US-amerikanische Autor Pinckney vereint sie zu einem assoziativen Erzählfluss, in dem sich Erinnerungen an Erlebtes, Reflexionen und Gefühle überlagern.
Der Maler Francis Bacon überrascht den Kleinkriminellen George Dyer beim Einbruch in sein Atelier. Statt die Polizei zu rufen, lässt er ihn Modell sitzen. Die beiden werden ein Paar. Der Maler Basil Hallward ist besessen von seinem Modell Dorian Gray. Gray wünscht sich, das Gemälde würde statt seiner altern. Der Dichter Oscar Wilde ist der Liebling der Londoner Gesellschaft – bis er wegen »unsittlicher Beziehungen« zu seinem Geliebten Alfred Douglas ins Gefängnis muss.
Regisseur Robert Wilson hat den Anstoß zu Darryl Pinckneys Text »Dorian« gegeben und aus dem Stoff einen Abend über das Leben und die Kunst gemacht. Drei Geschichten, die des Romans »Das Bildnis des Dorian Gray«, die der englischen Malerikone Francis Bacon und die des Autors Oscar Wilde, mehr oder weniger fiktiv und zugleich voll tiefer Wahrheiten: Der US-amerikanische Autor Pinckney vereint sie zu einem assoziativen Erzählfluss, in dem sich Erinnerungen an Erlebtes, Reflexionen und Gefühle überlagern.
Eine Hommage an Robert Wilson
Robert Wilson (1941–2025) galt als einer der bedeutendsten Repräsentanten des Gegenwartstheaters weltweit. Das Düsseldorfer Schauspielhaus und Wilson verband eine langjährige Arbeitsfreundschaft, aus der insgesamt vier Inszenierungen hervorgingen. Drei davon stehen bis heute regelmäßig auf dem Spielplan des D’haus: »Der Sandmann« von E. T. A. Hoffmann, »Dorian« von Darryl Pinckney nach Motiven von Oscar Wilde und »Moby Dick« von Herman Melville. Die bei Publikum und Kritiker:innen beliebten Inszenierungen zeigen wir noch einmal gebündelt am Ende der Spielzeit: »Dorian« am 13. und 14. Juni, »Der Sandmann« am 19., 20. und 21. Juni und »Moby Dick« am 24., 25., 26. und 27. Juni. Karten sind ab sofort online und an der Theaterkasse erhältlich. — Ende April geht unsere gefeierte Robert-Wilson-Produktion »Moby Dick« auf große Reise über den Atlantik. Vom 29. April bis 3. Mai ist die Inszenierung zu Gast in der Brooklyn Academy of Music (BAM) in New York. Die Brooklyn Academy of Music (BAM) ist eines der bedeutendsten internationalen Zentren für zeitgenössische darstellende Künste in den USA.
Audioeinführung
Besetzung
Dorian Christian Friedel
Konzept, Regie, Bühne, Licht Robert Wilson
Kostüm Jacques Reynaud
Originalkomposition Woods of Birnam
Co-Regie Ann-Christin Rommen
Co-Bühnenbild Stephanie Engeln
Co-Lichtdesign Marcello Lumaca
Video Tomasz Jeziorski
Make-Up-Design Manu Halligan
Co-Kostüm Louise B. Vivier
Sound-Design Torben Kärst
Dramaturgie, musikalische Beratung Konrad Kuhn
Dorians Schatten Jeremia Franken
Stimme im Radio Darryl Pinckney
Dauer
1 Stunde 30 Minuten — keine Pause
Koproduktion
Eine Produktion des Düsseldorfer Schauspielhauses in Koproduktion mit dem National Kaunas Drama Theater und dem Staatsschauspiel Dresden
Danke
Wir danken CENTRUM für die partnerschaftliche Unterstützung





















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