Foto: Lucie Jansch
Der Sandmann
Premiere am 3. Mai 2017 bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen Schauspielhaus, Großes HausSchauspiel
Termine
Fr, 19.06. / 19:30 – 22:00
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SchauspielHommage an Robert Wilson
von E. T. A. Hoffmann Regie, Bühne und Lichtkonzept: Robert Wilson
Schauspielhaus, Großes Haus
Ausverkauft! Evtl. Restkarten an der Abendkasse
Sa, 20.06. / 18:00 – 20:30
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SchauspielHommage an Robert Wilson
von E. T. A. Hoffmann Regie, Bühne und Lichtkonzept: Robert Wilson
Schauspielhaus, Großes Haus
Ausverkauft! Evtl. Restkarten an der Abendkasse
So, 21.06. / 16:00 – 18:30
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SchauspielZum letzten Mal in dieser SpielzeitHommage an Robert Wilson
von E. T. A. Hoffmann Regie, Bühne und Lichtkonzept: Robert Wilson
Schauspielhaus, Großes Haus
Ausverkauft! Evtl. Restkarten an der Abendkasse
Wir veröffentlichen regelmäßig neue Termine.
Über das Stück
Der für seine originäre Ästhetik weltweit gefeierte Regisseur Robert Wilson (1941-2025) und die britische Singer-Songwriterin Anna Calvi haben E. T. A. Hoffmanns düstere Schauermär »Der Sandmann« zu neuem Leben erweckt. Die 1816 erschienene, psychologisch fein gezeichnete Erzählung nimmt ihren Ausgang von einem frühkindlichen Trauma: Der Vater des kleinen Nathanael, ein heimlicher Alchemist, verunglückt bei einer Explosion. Der Junge glaubt, das tragische Ereignis müsse mit dem Sandmann in Verbindung stehen, von dem die Mutter oft erzählt. Er streut Kindern, die nicht schlafen wollen, Sand in die Augen, bis diese ihnen blutig zum Kopf herausspringen. Eine grausige Gutenachtgeschichte, die Nathanael fortan nicht mehr loslässt. Verzauberte Augengläser, lebendige Puppen und magisches Feuer – Robert Wilsons feinsinnige Lichtkompositionen, präzise Bewegungsabläufe und kühne Bühnenbilder lassen die Grenze zwischen Realität und Wahn verschwimmen. Anna Calvis dramatischer Rock setzt dazu den musikalischen Kontrapunkt.
Eine Hommage an Robert Wilson
Robert Wilson (1941–2025) galt als einer der bedeutendsten Repräsentanten des Gegenwartstheaters weltweit. Das Düsseldorfer Schauspielhaus und Wilson verband eine langjährige Arbeitsfreundschaft, aus der insgesamt vier Inszenierungen hervorgingen. Drei davon stehen bis heute regelmäßig auf dem Spielplan des D’haus: »Der Sandmann« von E. T. A. Hoffmann, »Dorian« von Darryl Pinckney nach Motiven von Oscar Wilde und »Moby Dick« von Herman Melville. Die bei Publikum und Kritiker:innen beliebten Inszenierungen zeigen wir noch einmal gebündelt am Ende der Spielzeit: »Dorian« am 13. und 14. Juni, »Der Sandmann« am 19., 20. und 21. Juni und »Moby Dick« am 24., 25., 26. und 27. Juni. Karten sind ab sofort online und an der Theaterkasse erhältlich. — Ende April geht unsere gefeierte Robert-Wilson-Produktion »Moby Dick« auf große Reise über den Atlantik. Vom 29. April bis 3. Mai ist die Inszenierung zu Gast in der Brooklyn Academy of Music (BAM) in New York. Die Brooklyn Academy of Music (BAM) ist eines der bedeutendsten internationalen Zentren für zeitgenössische darstellende Künste in den USA.
Besetzung
Nathanael Christian Friedel
Clara Lou Strenger
Lothar Jonas Friedrich Leonhardi
Vater Rainer Philippi
Mutter Rosa Enskat
Coppola/Coppelius Andreas Grothgar
Spalanzani Konstantin Lindhorst
Olimpia Yi-An Chen
Siegmund Alexej Lochmann, Matthias Buss
Sandmann André Kaczmarczyk
Band Zuzana Leherová / Naomi Binder / Axel Lindner, Annette Maye / Andreas Steffens, Nathan Bontrager / Leonhard Bartussek / Ella Rohwer, Tim Dudek / Ralf Gessler, Bernd Keul / Nico Brandenburg, Achim Fink / Nicolao Valiensi, Roger Schaffrath / Hanno Busch, Radek Stawarz / Naomi Binder / Johannes Platz, Frank Schulte (Sounddesign)
Regie, Bühne, Licht Robert Wilson
Musik, Lyrics Anna Calvi
Kostüm Jacques Reynaud
Mitarbeit Regie Ann-Christin Rommen
Mitarbeit Bühne Annick Lavallée-Benny
Mitarbeit Kostüm Alexander Djurkov Hotter
Make-up-Design Manu Halligan
Mitarbeit Licht Scott Bolman
Video Tomasz Jeziorski
Musikalische Leitung Jherek Bischoff
Dramaturgie Janine Ortiz
Originalpartitur, Orchester-Arrangements, zusätzliche Musiken Jherek Bischoff
Textfassung Janine Ortiz
Dauer
2 Stunden 30 Minuten — eine Pause
Koproduktion
Produktion des Düsseldorfer Schauspielhauses in Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen und Unlimited Performing Arts































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