A Pelo

von Fernando TroyaZu Gast im Rahmen von »Queer Art meets Britney X«am 15. Mai 2026 um 19 UhrSchauspielhaus, Kleines Haus

Termine

https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Fr, 15.05. / 19:00 – 20:00
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von Fernando Troya
Schauspielhaus, Kleines Haus
Vorverkauf startet in Kürze

Über die Performance

Zwei gefangene Körper. Wenn der eine versucht zu fliehen, wird der andere zum Gefängniswärter. Was, wenn der einzige Ausweg durch den anderen hindurchführt?

A Pelo bedeutet auf Spanisch ohne Schutz oder Vorbereitung. Es steht aber auch für Nacktheit, sich unbewaffnet etwas stellen, oft aus einer Laune heraus. Und es steht für ungeschützten Geschlechtsverkehr.

Der spanische Choreograf und Performer Fernando Troya verhandelt in diesem rohen Duett für zwei Tänzer queere Sexualität zwischen Scham und Befreiung. Der Abend ist inspiriert von seinen eigenen Erfahrungen, in einer Zeit, in der er Sex nutze, um Gefühlen von Selbstzweifeln zu entgehen. Das Stück zeigt, wie queeres Verlangen zum Konflikt und der Körper zum Schlachtfeld wird. Ein intensives Tanz-Duett aus Schweiß und Überleben. Kein Schutz, nur nacktes Verlangen.

Besetzung

Performance Fernando Troya, Nacho Sanz
Konzept und Choreografie Fernando Troya
Musik Marko Ivic
Dramaturgie Gerben Vaillant
Licht und Bühne Cerian Mason, Dana Claasen, Fernando Troya

Dauer

1 Stunde — keine Pause

Hinweise

Altersempfehlung
Wir empfehlen für den Besuch der Vorstellung ein Mindestalter von 18 Jahren.
Sensorische Hinweise
Stellenweise sehr dunkle Lichtstimmungen, sich bewegendes Licht und Nacktheit auf der Bühne.
Inhaltliche Hinweise
Die Inszenierung thematisiert in choreografischen Bildern toxische Sexualität und BDSM-Praktiken
Zugänglichkeit der Spielstätte
Alle Bereiche sind ebenerdig oder über einen Fahrstuhl zu erreichen. Eine rollstuhlgerechte Toilette befindet sich im Foyer. Es gibt rollstuhlgerechte Plätze, die über den Webshop gebucht werden können.

Biografie

Fernando Troya ist Performancekünstler und Direktor von A Pelo Productions. Er absolvierte das Royal Conservatory of Dance in Madrid (2008) und schloss sein Studium am Konservatorium María de Ávila mit einem BA in Tanz ab (2022). Seine Tätigkeit als Künstler erstreckt sich jedoch auch auf den Bereich des physical theaters und Performance-Kunst. Er lebt und arbeitet momentan in Amsterdam. 2024 produzierte Fernando mit Unterstützung von ICK Amsterdam, AFK, Norma Fonds, Free Willie und Club Church die Performance »We play so hard it hurts« beim Amsterdam Fringe Festival. Die Inszenierung gewann den International Bursary Award. »A Pelo« ist die künstlerische Fortsetzung dieser Arbeit.

Zum Festival

Queer Art meets Britney X

ein queer-feministisches Festival am Düsseldorfer Schauspielhaus in Kooperation mit dem Schauspiel Kölnvom 14. bis 17. Mai 2026Im Schauspielhaus