von Canberk Köktürk

DER KOMIKER

Eine Tragödie Regie Bassam Ghazi
Schauspiel
➽ Uraufführung am 27. November 2026
Schauspielhaus, Kleines Haus

Termine

https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Di 24.11.
Voraufführung
Eine Tragödievon Canberk KöktürkRegie Bassam Ghazi
Schauspiel
📍 Schauspielhaus, Kleines Haus
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Fr 27.11.
➽Uraufführung
Eine Tragödievon Canberk KöktürkRegie Bassam Ghazi
Schauspiel
Im Anschluss Premierenparty
📍 Schauspielhaus, Kleines Haus
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
So 29.11.
Eine Tragödievon Canberk KöktürkRegie Bassam Ghazi
Schauspiel
📍 Schauspielhaus, Kleines Haus
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Was meinen Sie? Die Zukunft Deutschlands strahlt in Blau, an den Grenzen gibt es wieder Nostalgie in Uniform und weltweit kommt der Faschismus zu neuen Kräften. Ist die politische Lage der Nation nicht längst so absurd, dass Satire überflüssig wird?
Kabarett und Comedy sind in Deutschland traditionell Orte, an denen Macht karikiert, Widersprüche entlarvt und gesellschaftliche Missstände sichtbar gemacht werden sollten. Aber was, wenn das System, das kritisiert werden soll, unmerklich selbst mitschreibt und die angespielten Ungleichheiten reproduziert?

Canberk Köktürk, preisgekrönter Comedy-Autor und Verfasser der Satire-Ermittlung Fascholand, entwickelt in seinem Auftragswerk für das Düsseldorfer Schauspielhaus die Geschichte einer Komikerkarriere als tragikomischen Standup-Abend: Emre Safoğlu strauchelt tapfer von Open Mic zu Open Mic, bis endlich mit einem Auftritt in einer bekannten Late-Night-Show der große Durchbruch kommt. Doch in den überwiegend weißen Strukturen der deutschen Medienbranche stößt Emre schnell an die Grenzen der von der Mehrheitsgesellschaft definierten „Kunstfreiheit“. Seine Performance muss an ein Publikum angepasst werden, für das Witze über Rassismus eben doch nur dann besonders lustig sind, wenn sie auf Kosten der Betroffenen gehen.

Inszeniert wird der Abend von Regisseur Bassam Ghazi, der von 2020 bis 2023 in der Leitung des Düsseldorfer Stadt:Kollektiv tätig war. Ghazis Arbeiten zentral ist eine Rhetorik der Verunsicherung und der Irritation, die den politischen Diskurs anstiftet.

Besetzung

Mit Sera Ahamefule, Nurettin Akar, Eren Kavukoğlu, Mila Moinzadeh, Belendjwa Peter, Ilkay Yılmaz, Kotti Yun
Regie Bassam Ghazi
Bühne Paulina Barreiro
Kostüm Justine Loddenkemper
Dramaturgie Natalja Starosta
Theaterpädagogik Lina Addy