von Heinrich von Kleist

PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG

Ein Schauspiel Regie Ulrich Rasche
Schauspiel
Premiere am 18. September 2026
Schauspielhaus, Großes Haus

Termine

https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Fr 25.09.
Zur Merkliste hinzufügen
19:00 – 22:30
18:15 Einführung
Ein Schauspielvon Heinrich von KleistRegie Ulrich Rasche
Schauspiel
📍 Schauspielhaus, Großes Haus
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
So 04.10.
Zur Merkliste hinzufügen
19:00 – 22:30
Im Anschluss Nachgespräch
Geänderte Anfangszeit
Ein Schauspielvon Heinrich von KleistRegie Ulrich Rasche
Schauspiel
📍 Schauspielhaus, Großes Haus
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
Sa 17.10.
Zur Merkliste hinzufügen
19:00 – 22:30
18:15 Einführung
Ein Schauspielvon Heinrich von KleistRegie Ulrich Rasche
Schauspiel
📍 Schauspielhaus, Großes Haus
https://www.dhaus.de/ Düsseldorfer Schauspielhaus Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf
So 18.10.
Zur Merkliste hinzufügen
16:00 – 19:30
15:15 Einführung
Ein Schauspielvon Heinrich von KleistRegie Ulrich Rasche
Schauspiel
📍 Schauspielhaus, Großes Haus
Wir veröffentlichen regelmäßig neue Termine.
Ein Traum, was sonst?
Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er träumt. Der Prinz von Homburg träumt nach drei Tagen zu Pferd und militärischen Niederlagen nachts im Garten von unsterblichem Ruhm und der großen Liebe. Und der Traum scheint noch nicht zu Ende geträumt, als er am nächsten Morgen in der Schlacht einen Befehl missachtet, zu früh zum Angriff bläst und den entscheidenden Sieg erringt. Doch anstatt als Held gefeiert zu werden, wird er wegen Ungehorsams zum Tode verurteilt. Der Kurfürst besteht darauf, strikt nach dem Gesetz zu urteilen, das für alle gleich zu gelten hat, auch für verträumte Prinzen. Von vielen Seiten bedrängt stellt er allerdings die Aufhebung des Urteils für den Fall in Aussicht, dass der Prinz es anficht. Der militärische Gehorsam erzwingt einen Gewaltakt, der doch für ein auf Regeln gegründetes Zusammenleben selbstverständlich und unabdingbar ist: Der Verurteilte steht sich selbst als Richter gegenüber und kommt in dieser Funktion nicht umhin, das Urteil gutzuheißen. Als der Prinz sich zu dem Schritt durchgerungen und seinen Tod akzeptiert hat – wird er begnadigt.

Er wird mit der Spaltung leben müssen. Ein ganzer, ein träumender Mensch wird er nie mehr sein. Aber ein gehorsamer Soldat. Der gebürtige Bochumer Ulrich Rasche hat sich mit Inszenierungen von großer bildnerischer Prägnanz, hoher Musikalität und äußerster Konzentration auf sprachliche Klarheit einen internationalen Namen gemacht. Mit Kleists Schauspiel über die menschlichen Kosten innerer Aufrüstung und die Totalität des Krieges eröffnet er die neue Intendanz.

Besetzung

Friedrich Wilhelm, Kurfürst von Brandenburg Patrycia Ziolkowska
Prinzessin Natalie von Oranien Lucia Kotikova
Feldmarschall Dörfling Yannik Stöbener
Prinz Friedrich Arthur von Homburg André Kacz­marc­zyk
Obrist Kottwitz Christoph Luser
Graf Truchß Theo Thun
Graf Hohenzollern Patrick Gülden­berg
Hennings Wael Kreiker
Rittmeister von der Golz Carlos Motolese-Trausan
Graf Reuß Florian Kreßer
Rittmeister Stranz Leo Domogalski
Der tote Prinz Yannik Stöbener
Live-Musik Andrea Belfi / Vincent Wikström, Salome Amend / Rie Watanabe, Guido Kohn / Nathan Bontrager
Regie und Bühne Ulrich Rasche
Mitarbeit Bühne Lukas Kötz
Kostüm Angelos Mentis
Komposition und Electronics Andrea Belfi
Musikalische Assistenz Vincent Wikström
Sounddesign Leopold Stoffels
Körperarbeit Yannik Stöbener
Dramaturgie Sebastian Huber
𝘔𝘪𝘵𝘢𝘳𝘣𝘦𝘪𝘵 𝘙𝘦𝘨𝘪𝘦 David Moser

Dauer

3 Stunden, 30 Minuten | eine Pause

Hinweise

Inhalt
Das Stück enthält Schilderungen eines Gefechts des 17. Jahrhunderts aus unterschiedlichen Perspektiven. Es wird ein Todesurteil verhängt, das am Ende nicht zur Vollstreckung kommt.
Sensorische Reize
Aus beleuchtungstechnischen Gründen ist die Bühne während der gesamten Vorstellung in Nebel gehüllt, der auch in den Publikumsraum ziehen kann.