Foto: Sandra Then
Der Geizige
Regie: Bernadette Sonnenbichler
Schauspiel
Premiere am 2. November 2024
Schauspielhaus, Großes Haus
Über das Stück
Harpagon fürchtet nichts mehr, als sein Vermögen teilen zu müssen. Der alte Knauser hält seinen Schatz, zu dem er ein erotisches Verhältnis pflegt, im Keller verborgen. Aus Angst um sein Geld tyrannisiert Harpagon Familie und Angestellte mit Misstrauen und Geiz. Auch die Liebe ist ihm bloßes Handelsgut, dazu gemacht, Ansehen und Besitz zu mehren. Zutiefst entsetzt ist Harpagon von seinen Kindern Élise und Cléante. Lebensfroh und konsumfreudig verweigern sie sich seinen Plänen – heiraten aus Liebe? Für Harpagon steht fest: Auf gar keinen Fall! Mit Hilfe Frosines begibt sich der alte Mann auf Brautschau und wird dem eigenen Sohn die Geliebte streitig machen. Als plötzlich der Schatz verschwunden ist, sind die Familienverhältnisse vollends auf den Kopf gestellt, und die Selbstentblößung Harpagons erreicht ihren Höhepunkt.
Jean-Baptiste Poquelin, genannt Molière, brachte es vom Wanderschauspieler zum ersten Theaterdirektor König Ludwigs XIV. Das Theatergenie Molière gilt als Erfinder der schwarzen Komödie, in seinen Stücken wusste er seine glühende Empörung über die Verhältnisse in ein großes Lachen aufzulösen.
Mit Thomas Wittmann in der Titelrolle inszeniert Oberspielleiterin Bernadette Sonnenbichler die Komödie um den berühmtesten Geizhals der dramatischen Literatur. Die Generationen im Haus Harpagon bieten sich, getrieben von der Gier nach Geld und der Lust auf Liebe, einen temperamentvollen Schlagabtausch: »Die Pest über den Geiz und die Geizhälse!«
Jean-Baptiste Poquelin, genannt Molière, brachte es vom Wanderschauspieler zum ersten Theaterdirektor König Ludwigs XIV. Das Theatergenie Molière gilt als Erfinder der schwarzen Komödie, in seinen Stücken wusste er seine glühende Empörung über die Verhältnisse in ein großes Lachen aufzulösen.
Mit Thomas Wittmann in der Titelrolle inszeniert Oberspielleiterin Bernadette Sonnenbichler die Komödie um den berühmtesten Geizhals der dramatischen Literatur. Die Generationen im Haus Harpagon bieten sich, getrieben von der Gier nach Geld und der Lust auf Liebe, einen temperamentvollen Schlagabtausch: »Die Pest über den Geiz und die Geizhälse!«
Besetzung
Harpagon, Vater von Élise und Cléante Thomas Wittmann
Cléante, Sohn von Harpagon Jonas Friedrich Leonhardi
Élise, Tochter von Harpagon Tabea Bettin
Valère, Sohn von Anselme Alexander Wanat
Mariane, Tochter von Anselme Jule Schuck
La Flèche, angestellt bei Cléante Sophie Stockinger
Frosine, Heiratsvermittlerin Friederike Wagner
Maître Jacques, Koch und Fahrer Rolf Mautz
Anselme, Vater von Mariane und Valère Andreas Grothgar
Maître Simon / Kommissar Michael Fünfschilling
Dame Claude Marion Sherwood / Birgitta Vollmar
La Merluche Marita Ritter / Nicole Marpmann
Brindavoine Norbert Herwig / Ulrich Bender
Bühne David Hohmann
Kostüm Katrin Wolfermann
Musik Martina Eisenreich
Choreografie Valentí Rocamora i Torà
Licht Konstantin Sonneson
Video Oliver Rossol
Dramaturgie Beret Evensen
Dauer
1 Stunde 45 Minuten — keine Pause
Hinweise
Vorstellung in Deutscher Gebärdensprache
Das Düsseldorfer Schauspielhaus ist ein Theater für alle und die ganze Stadt. Wir probieren neue barrierefreie Kulturangebote aus und bauen Schritt für Schritt Hindernisse und Hürden rund um den Theaterbesuch ab. Bitte beachten Sie die Hinweise auf Vorstellungen mit Übertiteln, Audiodeskription, Touchtour, Gebärdensprache sowie auf Relaxed Performances. Wir bieten für »Der Geizige« an regelmäßigen Terminen Verdolmetschungen in Deutsche Gebärdensprache an. Für Taube und schwerhörige Menschen haben wir ein Platzkontingent reserviert, das im Webshop und an den Theaterkassen gebucht werden kann.
Synopse in Deutscher Gebärdensprache
Trailer in Deutscher Gebärdensprache
Kartenkauf und Anfahrt in Deutscher Gebärdensprache




Pressestimmen