Foto: Thomas Rabsch
1984 – Dystopie 2.0
ab 12 JahrenUraufführung am 15. Mai 2026Central 1Junges Schauspiel
Über das Stück
In einer nahen Zukunft wird der Staat Ozeanien nicht mehr von Menschen regiert, sondern von einer hochentwickelten Künstlichen Intelligenz namens »Solon«. Alles wirkt kantenlos, glatt und perfekt gestaltet – doch hinter der makellosen Oberfläche steckt ein System, das jeden Lebensbereich kontrolliert. Die mächtige, patriarchale KI Solon entscheidet über Arbeit, Freizeit, Beziehungen und Informationen und sogar darüber, ob und wie Familien gegründet werden dürfen. Wahrheit ist nur noch eine Zahl im System. Die Überwachung ist allgegenwärtig – umfassender und raffinierter, als selbst George Orwell sie sich je hätte ausmalen können.
In dieser Welt lebt Winston, einer der letzten menschlichen Programmierer, die noch direkt mit dem System arbeiten. Nach einem schweren Cyberangriff auf Ozeanien durch das feindliche Eurasien stößt Winston auf etwas, das nicht in Solons perfekte Ordnung passt. Diese Entdeckung bringt ihn dazu, alles zu hinterfragen, woran er bisher geglaubt hat. Sein scheinbar stabiles Weltbild beginnt zu bröckeln.
Auf der Suche nach Antworten begegnet Winston Julia. Sie hat gelernt, sich auf kreative Weise dem Einfluss der KI zu entziehen und kleine Freiräume für sich zu schaffen. Durch sie entdeckt Winston Gefühle, die sich nicht berechnen, vorhersagen oder kontrollieren lassen. Gemeinsam versuchen die beiden, echte Momente zu bewahren – Erinnerungen, Nähe und Entscheidungen, die nicht von einem Algorithmus bestimmt sind.
Doch schnell stellt sich die entscheidende Frage: Kann man sich überhaupt gegen ein System wehren, das alles lernt und jede Abweichung sofort auswertet? Oder wird jeder Versuch von Widerstand nur neues Futter für den Algorithmus und macht die Kontrolle am Ende noch stärker?
Kim Langners moderne Neuinterpretation von George Orwells berühmter Dystopie »1984« erzählt mit Humor, Überzeichnung und manchmal grotesken Bildern von einer digitalen Überwachungswelt – und zeigt, wie gefährlich es wird, wenn Technologie nicht mehr dem Menschen dient, sondern der Mensch der Technologie. Regisseurin Katharina Birch, die bereits an vielen renommierten Theaterhäusern Produktionen für junges Publikum realisiert hat, bringt die Uraufführung dieser Neuinterpretation für alle ab 12 Jahren auf die Bühne des Central.
In dieser Welt lebt Winston, einer der letzten menschlichen Programmierer, die noch direkt mit dem System arbeiten. Nach einem schweren Cyberangriff auf Ozeanien durch das feindliche Eurasien stößt Winston auf etwas, das nicht in Solons perfekte Ordnung passt. Diese Entdeckung bringt ihn dazu, alles zu hinterfragen, woran er bisher geglaubt hat. Sein scheinbar stabiles Weltbild beginnt zu bröckeln.
Auf der Suche nach Antworten begegnet Winston Julia. Sie hat gelernt, sich auf kreative Weise dem Einfluss der KI zu entziehen und kleine Freiräume für sich zu schaffen. Durch sie entdeckt Winston Gefühle, die sich nicht berechnen, vorhersagen oder kontrollieren lassen. Gemeinsam versuchen die beiden, echte Momente zu bewahren – Erinnerungen, Nähe und Entscheidungen, die nicht von einem Algorithmus bestimmt sind.
Doch schnell stellt sich die entscheidende Frage: Kann man sich überhaupt gegen ein System wehren, das alles lernt und jede Abweichung sofort auswertet? Oder wird jeder Versuch von Widerstand nur neues Futter für den Algorithmus und macht die Kontrolle am Ende noch stärker?
Kim Langners moderne Neuinterpretation von George Orwells berühmter Dystopie »1984« erzählt mit Humor, Überzeichnung und manchmal grotesken Bildern von einer digitalen Überwachungswelt – und zeigt, wie gefährlich es wird, wenn Technologie nicht mehr dem Menschen dient, sondern der Mensch der Technologie. Regisseurin Katharina Birch, die bereits an vielen renommierten Theaterhäusern Produktionen für junges Publikum realisiert hat, bringt die Uraufführung dieser Neuinterpretation für alle ab 12 Jahren auf die Bühne des Central.
Besetzung
Regie Katharina Birch
Bühne und Kostüm Georg & Paul
Musik Lars Ehrhardt
Video Katarina Eckold
Dramaturgie Leonie Rohlfing
Theaterpädagogik Ilka Zänger



