Jonas Friedrich Leon­hardi

Jonas Friedrich Leonhardi, geboren 1990 in Oschatz, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Er war Mitglied des Schauspielstudios am Staatsschauspiel Dresden und wechselte anschließend ins dortige Ensemble. Leonhardi spielte u.a. Karl Roßmann in Kafkas Amerika (Regie: Wolfgang Engel) sowie die Titelrolle in Mark Haddons Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone (Regie: Jan Gehler). 2015 wurde er mit dem Erich-Ponto-Preis ausgezeichnet. Seit der Spielzeit 2016/17 war Leonhardi Ensemblemitglied des Düsseldorfer Schauspielhauses, wo er u.a. Orest in Die Orestie (Regie: Simon Solberg) und die Titelrolle in Schillers Don Karlos (Regie: Alexander Eisenach) spielte. Er steht u.a. als Herzog Orsino in Bernadette Sonnenbichlers Inszenierung Was ihr wollt auf der Bühne. Außerdem spielte er Büchners Lenz als Monolog im Kleinen Haus (Regie: Fabian Rosonsky). Seit der Spielzeit 2024/25 war er in Die Gischt der Tage (Regie: Bernadette Sonnenbichler) zu sehen. In der Spielzeit 2025/26 war er zusätzlich in Christoph Kramers Das Leben fing im Sommer an zu sehen und spielt Andrej Bolkonsky in Lew Tolstois Krieg und Frieden, in der Regie von Tilmann Köhler. Aktuell ist er in E. T. A. Hoffmanns Der Sandmann (Regie: Robert Wilson), sowie Moby Dick (Regie: Robert Wilson) zu sehen.

Produktionen

Perth, Seemann in Moby Dick
Lothar in Der Sandmann