Das Düsseldorfer Schauspielhaus richtet ab der Spielzeit 2026/27 im Frühjahr ein internationales Themenfestival aus, das Heinrich Heines Haltung als Künstler und Mensch in die Gegenwart weiterträgt.
16 Tage lang wird der künstlerische Ausnahmezustand zelebriert und die Begegnung als kreative und politische Strategie gelebt, um Situationen der Offenheit, der Konfrontation und der Neugierde zu schaffen.
16 Tage lang wird der künstlerische Ausnahmezustand zelebriert und die Begegnung als kreative und politische Strategie gelebt, um Situationen der Offenheit, der Konfrontation und der Neugierde zu schaffen.
Heinrich Heine wurde 1797 als Jude in Düsseldorf geboren. Nach einer Lehre und einem Jurastudium musste er Deutschland 1831 verlassen, um der strengen Zensur, der politischen Unterdrückung im Vormärz und der antisemitischen Verfolgung zu entkommen. Sein Leben war geprägt von Widersprüchen und Spannungen, sein Weg verlief alles andere als geradlinig. Doch Heine bezog stets klare Position in einer turbulenten Welt, der er immer wieder mit Euphorie begegnete. Skeptisch, sinnlich, politisch wach und sprachlich brillant reagierte er auf die Geschehnisse seiner Zeit – stets auf der Suche nach Zugehörigkeit. Heines künstlerischer Ausdruck war dabei überraschend vielgestaltig und erreichte mit romantischer Lyrik, scharfem Journalismus und politischer Polemik ein sehr unterschiedliches Publikum.
Auch das Programm des neuen Festivals setzt bewusst auf Vielfalt: auf Theater, Tanz, Musik, Performance, Literatur und Theorie. Künstler:innen aus unterschiedlichen Regionen der Welt werden Arbeiten aus ihren politischen, kulturellen und historischen Kontexten nach Düsseldorf bringen. Wenn diese Stimmen in Düsseldorf auf Inszenierungen des Schauspielhauses treffen, entsteht ein Dialog zwischen dem Lokalen und dem Internationalen und neue Perspektiven auf unsere Gegenwart eröffnen sich. Ein besonderer Fokus liegt auf Gastspielen aus dem außereuropäischen Raum und partizipativen Formaten. Internationalität wird in diesen 16 Tagen großgeschrieben. Damit knüpft das Festival an Heines kosmopolitischen Geist an.
Gemeinsam mit den Sparten des Schauspielhauses, den Künstler: innen sowie Partner:innen und Expert:innen aus der Stadt wollen wir neue Räume öffnen: für Widerspruch und Neugier, für kreatives Miteinander, für Erinnerungskultur und Utopien. Und auch das beliebte Open-Air-Format, das in Düsseldorf inzwischen Tradition geworden ist, kommt zurück und wird weiterentwickelt. Unter Mitwirkung vieler wird der öffentliche Raum rund um das Schauspielhaus neu gestaltet und zum Schauplatz einer besonderen Inszenierung. Ob Theaterprofi oder Neuentdecker: in – dieses Festival ist eine Einladung an alle.
Auch das Programm des neuen Festivals setzt bewusst auf Vielfalt: auf Theater, Tanz, Musik, Performance, Literatur und Theorie. Künstler:innen aus unterschiedlichen Regionen der Welt werden Arbeiten aus ihren politischen, kulturellen und historischen Kontexten nach Düsseldorf bringen. Wenn diese Stimmen in Düsseldorf auf Inszenierungen des Schauspielhauses treffen, entsteht ein Dialog zwischen dem Lokalen und dem Internationalen und neue Perspektiven auf unsere Gegenwart eröffnen sich. Ein besonderer Fokus liegt auf Gastspielen aus dem außereuropäischen Raum und partizipativen Formaten. Internationalität wird in diesen 16 Tagen großgeschrieben. Damit knüpft das Festival an Heines kosmopolitischen Geist an.
Gemeinsam mit den Sparten des Schauspielhauses, den Künstler: innen sowie Partner:innen und Expert:innen aus der Stadt wollen wir neue Räume öffnen: für Widerspruch und Neugier, für kreatives Miteinander, für Erinnerungskultur und Utopien. Und auch das beliebte Open-Air-Format, das in Düsseldorf inzwischen Tradition geworden ist, kommt zurück und wird weiterentwickelt. Unter Mitwirkung vieler wird der öffentliche Raum rund um das Schauspielhaus neu gestaltet und zum Schauplatz einer besonderen Inszenierung. Ob Theaterprofi oder Neuentdecker: in – dieses Festival ist eine Einladung an alle.
PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG
Ein Schauspiel
von Heinrich von Kleist
Premiere am 18. September 2026
Schauspielhaus, Großes Haus
Schauspiel
von Heinrich von Kleist
Premiere am 18. September 2026
Schauspielhaus, Großes Haus
Schauspiel
Besetzung
Künstlerische Leitung Sandra Küpper