Auch wenn es Wahnsinn ist, steckt doch Methode darin.
William Shakespeare
Mit Schiller fing es an, mit Goethe ging es weiter und nun führt Regisseur und Autor Felix Krakau seine Klassikerüberschreibungen am Jungen Schauspiel Düsseldorf mit einer Vorlage von William Shakespeare fort. Es ist eines der berühmtesten Stücke der Theatergeschichte, die „Mona Lisa der Literatur“ (T. S. Eliot). Ein Polit- und gleichzeitig Familienthriller über den jungen Prinzen Hamlet, der nach der Ermordung seines Vaters den Glauben an die Welt, in der er lebt, verliert. Umso mehr nachdem der Mörder, Hamlets Onkel Claudius, den Thron besteigt und Hamlets Mutter zur Frau nimmt. Es ist also definitiv etwas faul im Staate Dänemark: Hiobsbotschaft reiht sich an Hiobsbotschaft, der Horizont scheint wolkenverhangen. Doch wie handlungsfähig bleiben inmitten einer gelähmten Gegenwart? Hamlet, der ewige Zauderer, verfängt sich zwischen Wahn und Wirklichkeit und so ist Shakespeares Klassiker auch ein Stück über das Theater, über Spiel und Verstellung und über die Frage, an welche Versprechungen wir noch glauben können. Hamlet – Director’s Cut wirft einen heutigen Blick auf Shakespeares Text und schaut lustvoll-besorgt auf die Welt, in der wir morgen aufwachen werden. Erzählt wird aus der Perspektive der Theatergruppe, die das listige Stück Die Mausefalle aufführt, um die Niedertracht des Onkels zu entlarven und Gerechtigkeit wiederherzustellen.
HAMLET – DIRECTOR’S CUT
von Felix Krakau nach William Shakespeare
Uraufführung am 4. Dezember 2026
ab 14 Jahren
Central 1
Junges Schauspiel
Uraufführung am 4. Dezember 2026
ab 14 Jahren
Central 1
Junges Schauspiel
Besetzung
Regie Felix Krakau
Bühne und Kostüm Marie Gimpel
Musik Timo Hein
Dramaturgie Helena Jackson
Theaterpädagogik Ilka Zänger