Draußen liegt die große Welt,
und manchmal glückt es der kleinen Welt
für eine Sekunde, die große Welt widerzuspiegeln,
damit wir sie besser verstehen.
und manchmal glückt es der kleinen Welt
für eine Sekunde, die große Welt widerzuspiegeln,
damit wir sie besser verstehen.
Fanny und Alexander wachsen Anfang des 20. Jahrhunderts in der großbürgerlichen Theaterfamilie Ekdahl auf. Ihr Vater ist Theaterdirektor, ihre Mutter Schauspielerin. Die Kinder sind ganz selbstverständlich Teil von rauschenden Festen, Theaterproben und Gesprächen über Literatur. Ihre glückliche Kindheit nimmt ein jähes Ende, als der Vater während einer Probe zusammenbricht und stirbt. Der Geist des Vaters erscheint dem trauernden Sohn immer wieder. Die Mutter Emilie heiratet erneut, einen Bischof, der sie anweist, alles Vertraute, allen Besitz hinter sich zu lassen und ihm mit ihren Kindern in seine asketische Welt zu folgen. Dort erleben sie Repression und Gewalt. Trotz einer neuen Schwangerschaft will Emilie den Bischof verlassen, der ihr daraufhin mit dem Entzug des Sorgerechts für ihre leiblichen Kinder droht. Bei einem Brand im Haus des Bischofs kommt dieser ums Leben. Emilie, Fanny und Alexander kehren zurück in den Familienverbund der Ekdahls. Die Matriarchin, Emilies Schwiegermutter Helene, zitiert als Schlusswort aus August Strindbergs Traumspiel: „Alles kann geschehen, alles ist möglich und wahrscheinlich. Zeit und Raum existieren nicht.“
Der schwedische Theater- und Filmregisseur Ingmar Bergman nimmt 1982 in seinem letzten Kinofilm die Perspektive Alexanders ein, der die Welt der Erwachsenen beobachtet, wie sie lieben, lügen, spielen, sterben. Diese feinen Alltagsbeobachtungen verweben sich mit den großen metaphysischen Menschheitsfragen, die Bergman in seinem Werk, auf das er in diesem Film zurückblickt, beschäftigt haben. Für den isländischen Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson, ebenfalls Kind einer Theaterfamilie, ist der Film vor allem eine Liebeserklärung an die Kraft der Kunst und insbesondere des Theaters als Ort der alles überwindenden Fantasie.
Der schwedische Theater- und Filmregisseur Ingmar Bergman nimmt 1982 in seinem letzten Kinofilm die Perspektive Alexanders ein, der die Welt der Erwachsenen beobachtet, wie sie lieben, lügen, spielen, sterben. Diese feinen Alltagsbeobachtungen verweben sich mit den großen metaphysischen Menschheitsfragen, die Bergman in seinem Werk, auf das er in diesem Film zurückblickt, beschäftigt haben. Für den isländischen Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson, ebenfalls Kind einer Theaterfamilie, ist der Film vor allem eine Liebeserklärung an die Kraft der Kunst und insbesondere des Theaters als Ort der alles überwindenden Fantasie.
FANNY UND ALEXANDER
von Ingmar Bergman
Übersetzung Renate Bleibtreu
Premiere am 19. September 2026
Schauspielhaus, Kleines Haus
Schauspiel
Übersetzung Renate Bleibtreu
Premiere am 19. September 2026
Schauspielhaus, Kleines Haus
Schauspiel
Besetzung
Regie Thorleifur Örn Arnarsson
Bühne Eva Veronica Born
Kostüm Andri Unnarson
Musik Julius Dörner
Dramaturgie Anika Steinhoff