Wir brauchen neue Formen. Neue Formen! Und wenn es sie nicht gibt, dann sollte man den ganzen Quatsch lieber ganz lassen.
Die einen verteidigen ihre Kunst, um zu überleben. Die anderen suchen nach neuen Formen, um überhaupt leben zu können. Aber hier kommt keiner an. Gegen die Erwartungen der anderen. Die junge Schauspielerin Nina und der ambitionierte Dramatiker Kostja – prekär, aber unbedingt – träumen von der Liebe. Während Kostjas Mutter Arkadina die Kunst ihres Sohnes verachtet und sich in Sehnsüchten nach dem erfolgreichen Autor Trigorin verliert. Man findet sich zusammen und ist in schmerzhaften Konflikten miteinander verbunden. Ein Leben geht nur im Selbstwiderspruch. Und über allem stehen die Angst vor dem eigenen Bedeutungsverlust und die lähmende Macht eines Systems, das lieber verwaltet als erneuert. Die Menschen fragen: Wo ist die große Vision? Und sind darin erschreckend modern. Haben wir den Glauben an die Zukunft schon verloren?
Die Schweizer Regisseurin Barbara Frey inszeniert seit vielen Jahren an renommierten Bühnen im deutschsprachigen Raum und hat das zeitgenössische Theater nachhaltig geprägt. Die vielfach ausgezeichneten Arbeiten der ehemaligen Intendantin des Zürcher Schauspielhauses (2009–2019) und der Ruhrtriennale (2021–2023) stehen für formale Klarheit und eine hohe Sensibilität für Sprache. Barbara Frey zeigt einen großen Klassiker und ein großes Ensemblestück – über die Frage, wie man auch im Scheitern Mensch bleibt. Weder Komödie noch Tragödie. Ein Zwischenspiel.
Die Schweizer Regisseurin Barbara Frey inszeniert seit vielen Jahren an renommierten Bühnen im deutschsprachigen Raum und hat das zeitgenössische Theater nachhaltig geprägt. Die vielfach ausgezeichneten Arbeiten der ehemaligen Intendantin des Zürcher Schauspielhauses (2009–2019) und der Ruhrtriennale (2021–2023) stehen für formale Klarheit und eine hohe Sensibilität für Sprache. Barbara Frey zeigt einen großen Klassiker und ein großes Ensemblestück – über die Frage, wie man auch im Scheitern Mensch bleibt. Weder Komödie noch Tragödie. Ein Zwischenspiel.
DIE MÖWE
von Anton Tschechow
Premiere am 16. Oktober 2026
Schauspielhaus, Großes Haus
Schauspiel
Premiere am 16. Oktober 2026
Schauspielhaus, Großes Haus
Schauspiel
Besetzung
Regie Barbara Frey
Bühne Martin Zehetgruber, Stephanie Wagner
Kostüm Esther Geremus
Dramaturgie Emilia Heinrich