Sei glücklich! Sei schön! Sei erfolgreich! Sei die beste Version deiner selbst!
Allesversprechend öffnen sich in Liv Strömquists Graphic Novel die Tore zu einem schillernden Lifestylepark der Selbstoptimierung. Zwischen Horoskop und Wellness-Coach, Orakel von Delphi und Manosphere-Influencer wird uns erklärt, wie wir zu atmen, zu lächeln und dem Tod von der Schippe zu springen haben. Glück erscheint hier nicht als Möglichkeit, sondern als moralische Verpflichtung und das Scheitern am 24/7-Upgrade sollte man sehr persönlich nehmen.
Und mittendrin stolpern wir über Ratgeber, die so absurd sind, dass man sie kaum erfinden könnte: Carroll Righter, Promi-Astrologe von Ronald Reagan, verkündet in den 1950ern vertraute Horoskop-Imperative; Meghan Markle verteilt auf Care-Events für Sexarbeiterinnen übergriffig Lebensweisheiten auf Bananenschalen; Rollo Tomassi animiert die Männerwelt, bei Verlustangst die Liebe zu rationalisieren … Voll Witz und Schärfe zerlegt Strömquist Heilsversprechen in unserer unberechenbaren Gegenwart, in der Glück, Schönheit und Erfolg zur individuellen Daueraufgabe werden.
Mit Lust an der Überzeichnung bringt Jessica Glause dieses Kaleidoskop aus Popkultur und Soziologie zum ersten Mal in Deutschland auf die Bühne. Die Regisseurin entwickelt ihre Inszenierungen häufig im Kollektiv mit dem Ensemble und verbindet gesellschaftspolitische Themen mit einer persönlichen, nahbaren Erzählform. So wird Strömquists deep dive in die Ratgeberkultur zu einem vielstimmigen Theaterabend über Sinnsuche und Selbstverwertung, zu einer Einladung, das Unkontrollierbare nicht länger zu therapieren, sondern zu feiern – und die Bananenschale auch mal liegen zu lassen.
Und mittendrin stolpern wir über Ratgeber, die so absurd sind, dass man sie kaum erfinden könnte: Carroll Righter, Promi-Astrologe von Ronald Reagan, verkündet in den 1950ern vertraute Horoskop-Imperative; Meghan Markle verteilt auf Care-Events für Sexarbeiterinnen übergriffig Lebensweisheiten auf Bananenschalen; Rollo Tomassi animiert die Männerwelt, bei Verlustangst die Liebe zu rationalisieren … Voll Witz und Schärfe zerlegt Strömquist Heilsversprechen in unserer unberechenbaren Gegenwart, in der Glück, Schönheit und Erfolg zur individuellen Daueraufgabe werden.
Mit Lust an der Überzeichnung bringt Jessica Glause dieses Kaleidoskop aus Popkultur und Soziologie zum ersten Mal in Deutschland auf die Bühne. Die Regisseurin entwickelt ihre Inszenierungen häufig im Kollektiv mit dem Ensemble und verbindet gesellschaftspolitische Themen mit einer persönlichen, nahbaren Erzählform. So wird Strömquists deep dive in die Ratgeberkultur zu einem vielstimmigen Theaterabend über Sinnsuche und Selbstverwertung, zu einer Einladung, das Unkontrollierbare nicht länger zu therapieren, sondern zu feiern – und die Bananenschale auch mal liegen zu lassen.
DAS ORAKEL SPRICHT
von Liv Strömquist
Deutsche Erstaufführung am 30. Januar 2027
Schauspielhaus, Kleines Haus
Stadt:Kollektiv
Deutsche Erstaufführung am 30. Januar 2027
Schauspielhaus, Kleines Haus
Stadt:Kollektiv
Besetzung
Regie Jessica Glause
Bühne und Kostüm Mai Gogishvili
Musik Gîn Bali
Dramaturgie Birgit Lengers
Theaterpädagogik Ilka Zänger