Schauspiel­studio

Ludowika Held, Maurice Schnieper, Anastasia Schöpa, Alisa Lien Hrudnik, Jonas Hanke, Flavia Berner, Vincent Wiemer (Foto: Athos Burez)

Flavia Berner

Flavia Berner wurde 2005 in Wien geboren. Sie wuchs in Dresden in einer Musikerfamilie auf, lernte daher schon im Kindesalter Geige und Klavier spielen und erhielt außerdem Tanzunterricht. Ihr musikalisches Interesse ermöglichte ihr Mitwirken in zahlreichen Kammermusikgruppen und Orchestern wie der Deutschen Streicherphilharmonie sowie bei Jugend musiziert. Die Zeit an der Dresdener Bürgerbühne war für Flavia sehr prägend und konnte sie für die Theaterwelt begeistern. Sie war in verschiedensten Inszenierungen und Projekten zu sehen, unter anderem in Leonce und Lena, inszeniert von Joanna Praml oder in Krankheit der Jugend in der Rolle der Lucy, inszeniert von Olaf Altmann und Oda Pretzschner. Ebenso konnte Flavia bereits Filmerfahrung sammeln, zuletzt in dem Kurzfilm MOON UNIT von Marlene Tanczik. Nach ihrem Abitur begann sie mit achtzehn Jahren ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ und ist seit der Spielzeit 2025/26 Teil des Schauspielstudios des Düsseldorfer Schauspielhauses. Dort ist wirkte sie bereits in Der Theatermacher (Regie: Christina Tscharyiski), Der Fall McNeal (Regie: Philipp Rosendahl) und Tyll (Regie: André Kaczmarczyk) mit.

Jonas Hanke

2002 in Stendal geboren, besuchte Jonas Hanke zunächst von 2012 bis 2020 das Landesgymnasium für Musik in Wernigerode und erhielt dort Klavier- und Gesangsunterricht. Seine Begeisterung für das Schauspiel entdeckte er u.a. in Produktionen wie Zwei Uhr Nachts des Theaterensembles Sorry, eh! am Theater Leipzig, in der Regie von Ives Hinrichs. Außerdem wirkte er in Produktionen wie 4Wände1Bett und verschiedenen Improvisationsabenden der freien Szene in Leipzig mit. Seit 2023 studiert Jonas Hanke Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelsohn Bartholdy“ in Leipzig und ist seit der Spielzeit 2025/26 Mitglied des neuen Studios am Düsseldorfer Schauspielhaus, wo er in den Inszenierungen Die Märchen des Oscar Wilde erzählt im Zuchthaus zu Reading (Regie: André Kaczmarczyk), Tyll (Regie: André Kaczmarczyk) und Die unendliche Geschichte (Regie: Roger Vontobel) zu sehen ist.

Ludowika Held

Ludowika Held wurde 2003 in Basel geboren. Sie kam schon in jungen Jahren mit Schauspiel in Berührung und sammelte u. a. in Verein „Junge Bühne“ Theatererfahrung. 2019 bis 2021 übernahm sie die Rolle von Gretchen in der neunstündigen Faust-Inszenierung am Goetheanum und begann 2023, nach der Maturität, ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Seit der Spielzeit 2025/26 ist Ludowika Teil des Schauspielstudios am Düsseldorfer Schauspielhaus. Hier ist sie in Produktionen wie Das Leben fing im Sommer an (Regie: Felix Krakau), Die Märchen des Oscar Wilde (Regie: André Kaczmarczyk), der Studioinszenierung Tyll (Regie: André Kaczmarczyk) und der Uraufführung Bad Mexican Dog (Regie: Claudius Steffens) zu sehen.

Alisa Lien Hrudnik

Alisa Lien Hrudnik wurde 2003 in Bremen geboren. Ihre ersten Bühnenerfahrungen sammelte sie im Kinderchor und als Kleindarstellerin an der Oper Bremen. Dort wuchs ihre Faszination für das Theater. Neben Schauspiel gilt ihr Interesse der Musik, Klavierspiel und Gesang, sowie dem klassischen und modernen Tanz. Nach ihrem Abitur arbeitete sie bereits am Theater Bremen und am Berliner Ensemble als Regiehospitantin und -assistentin. Prägend waren für sie die Arbeitserfahrungen mit Armin Petras, PaulGeorg Dittrich und Andrea Breth. Seit 2023 studiert Alisa Lien Hrudnik Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig und ist im Rahmen des Studiums mit Beginn der Spielzeit 2025/26 Mitglied des Schauspielstudios am Düsseldorfer Schauspielhaus. Sie ist u.a. in Der Theatermacher (Regie: Christina Tscharyiski) und der Studioinszenierung Tyll (Regie: André Kaczmarczyk) zu sehen.

Maurice Schnieper

Maurice Schnieper wurde 2002 in Winterthur geboren. Bereits in jungen Jahren erhielt er Unterricht in Tanz und Bewegung. Ab 2012 sammelte er als Kinderdarsteller in Musicals erste professionelle Bühnenerfahrungen in Zürich und Berlin. Während seiner Schulzeit wirkte er in verschiedenen Kurzfilmen und Theaterstücken mit. Danach begann er sein Schauspielstudium an der »Anton Bruckner Privatuniversität« in Linz. Seit 2023 studiert er Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig. Dort führte ihn sein musikalisches Interesse zu „Gladow“, einer Band bestehend aus vier Schauspielstudierenden, in der er als Bassist auftritt. Seit der Spielzeit 2025/26 ist er Teil des neuen Studioensembles am Düsseldorfer Schauspielhaus, wo er bisher in Die unendliche Geschichte (Regie: Roger Vontobel) und der Studioinszenierung Tyll (Regie: André Kaczmarczyk) als Titelrolle zu sehen ist.

Anastasia Schöpa

Anastasia Schöpa wuchs in der Hansestadt Rostock auf, wo sie 2003 auch geboren wurde. Neben ihrem schauspielerischen Interesse, dem sie schon früh nachging, trainierte sie 12 Jahre lang die Kampfsportart Taekwondo im Rostocker Verein THR e.V. Über insgesamt vier Jahre durfte sie Theatererfahrung in diversen Stücken, der vom Verein Freigeister Theater- und Kulturkollektiv e.V.getragenen Theatergruppe Freigeister sammeln und war u.a. als Woyzeck, Christiane F. oder Julia zu sehen. Währenddessen schloss sie ihr Abitur ab und studierte ein Semester lang Chemie an der Universität Rostock. 2023 begann sie ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig und ist seit der Spielzeit 2025/26 Teil des Schauspielstudios am Düsseldorfer Schauspielhaus. Dort ist sie u.a. in den Inzenierungen Tyll (Regie: André Kaczmarczyk) und Die unendliche Geschichte (Regie: Roger Vontobel) zu sehen.

Vincent Wiemer

Vincent Wiemer, 2004 in Bonn geboren, gewann mit seinem Kinodebüt als Julius in Sonne und Beton von Felix Lobrecht (Regie: David Wnendt) 2023 den deutschen Schauspiel-Preis in der Kategorie Ensemble. Er entdeckte früh seine Faszination für die Bühne und trat bereits im Alter von sechs Jahren, als Imitator von Reiner Calmund und Horst Schlämmer, im Bonner Karneval auf. Von 2016 bis 2022 war er am Jungen Theater Bonn u.a. als Rico in Rico, Oskar und die Tieferschatten, sowie in TKKG, Die Unendliche Geschichte, Krabat und Das letzte Aufgebot zu sehen. Vincent Wiemer studiert seit 2023 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und ist seit Beginn der Spielzeit 2025/26 Teil des Düsseldorfer Schauspielstudios. Dort ist er in den Inszenierungen Tyll (Regie: André Kaczmarczyk), Hamlet (Regie: Roger Vontobel) und Die unendliche Geschichte (Regie: Roger Vontobel) zu sehen.