Mila Moinzadeh
Foto: Athos Burez
Mila Moinzadeh, geb. 1978 im Iran, ist Schauspieler:in, Autor:in, Regisseur:in und Mitbegründer:in des Berliner Künstlerkollektives „Little Black Fish Collective“. Im Alter von zehn Jahren zog Moinzadeh mit der Familie nach Deutschland. Nach der Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München spielte Mila Moinzadeh u.a. am Münchner und Wiener Volkstheater und an den Münchner und Hamburger Kammerspielen sowie an der Badischen Landesbühne Bruchsal. Moinzadeh wirkte in zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen mit, u.a. in der Regie von Su Turhan und Shirin Neshat. Von 2003 bis 2005 war Mila Moinzadeh im Kieler Tatort als Ermittler Alim Zainalow besetzt. Das Regiedebüt gab Moinzadeh 2008 mit der Heimattrilogie von Nuran David Calis Dog eat Dog und Dogland anlässlich der Eröffnung des Theaters Ballhaus Naunynstrasse in Berlin. Seitdem hat Mila Moinzadeh auch im Heimathafen Neukölln sowie an der Badischen Landesbühne inszeniert und das inklusive und interkulturelle Theaterprojekt Circus Pari/Pari in Berlin und Bruchsal ins Leben gerufen. Seit der Spielzeit 2021/22 arbeitet Mila Moinzadeh als Schauspieler:in am Düsseldorfer Schauspielhaus und war u. a. zu sehen in Identitti (Regie: Kiran Joel), Serge (Regie: Selen Kara), Peer Gynt (Regie: Bernadette Sonnenbichler) und Die Orestie. Nach dem Krieg (Regie: Stas Zhyrkov), Was ihr wollt (Regie: Bernadette Sonnenbichler), Der Blinde Passagier (Regie: Laura Linnenbaum) und Krieg und Frieden (Regie: Tilmann Köhler).