Claudia Hübbecker
Foto: Athos Burez
Claudia Hübbecker wurde in Hamburg geboren und studierte Theaterwissenschaft, Germanistik und Kunstgeschichte in Erlangen und Wien, bevor sie ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin absolvierte. Ab 1997/98 war sie am Deutschen Theater Berlin engagiert. Es folgte ein Engagement am Theater Freiburg, bevor sie zur Spielzeit 2006/07 Ensemblemitglied des Düsseldorfer Schauspielhauses wurde. Hier war sie seitdem in vielen Inszenierungen zu sehen: u.a. in Glückliche Tage (Regie: Stéphane Braunschweig), Was ihr wollt (Regie: Jürgen Gosch), Die Ratten (Regie: Volker Lösch), Richard III. (Regie: Staffan Valdemar Holm) sowie in ihrem Soloabend Alles renkt sich wieder ein. Am D’haus wirkte sie seit der Spielzeit 2016/17 in vielen Inszenierungen mit, u.a. in Elfriede Jelineks Licht im Kasten (Regie: Jan-Philipp Gloger), Wonkel Anja – Die Show! (Regie: Barbara Bürk / Clemens Sienknecht), Die Dreigroschenoper (Regie: Andreas Kriegenburg), Orlando und Alice (beides in der Regie von André Kaczmarczyk), Reich des Todes (Regie: Stefan Bachmann) in Koproduktion mit dem Schauspiel Köln und in Ellen Babić (Regie: Anton Schreiber). Als Linda in der deutschsprachigen Erstaufführung des gleichnamigen Stückes von Penelope Skinner (Regie: Marius von Mayenburg) stand sie sieben Spielzeiten auf der Bühne. In der Titelrolle von Die fünf Leben der Irmgard Keun von Lutz Hübner und Sarah Nemitz (Regie: Mina Salehpour) war sie vier Spielzeiten zu sehen. Aus der intensiven Beschäftigung mit der Autorin Irmgard Keun entstand zusammen mit dem Dramaturgen David Brückel eine viel beachtete szenische Lesung deren Romans Nach Mitternacht. 2013 erhielt sie den Publikumspreis »Gustaf« der Rheinischen Post und der Freunde des Düsseldorfer Schauspielhauses in der Kategorie Beste Schauspielerin.