Cathleen Baumann

Cathleen Baumann, geboren 1974 in Thüringen, erhielt ihre Schauspielausbildung an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Ihr erstes Festengagement führte sie 2003 an das Staatstheater Meiningen, wo sie u. a. mit Peter Kastenmüller, Sebastian Baumgarten und Annette Kuß ihre ersten Theatererfahrungen sammelte. Es folgten Gastauftritte am Maxim Gorki Theater Berlin und am Schauspiel Köln. Von 2006 bis 2009 war Cathleen Baumann Ensemblemitglied des Düsseldorfer Schauspielhauses. Hier stand sie u. a. in Produktionen von Amélie Niermeyer, Karin Henkel, Volker Lösch und Sebastian Baumgarten auf der Bühne. 2009 wechselte sie an das Staatsschauspiel Dresden unter der Intendanz von Wilfried Schulz, wo sie etwa als Julie in Molnars Liliom (Regie: Julia Hölscher), in Rheingold nach Richard Wagner (Regie: David Marton) und in Dostojewskijs Dämonen (Regie: Friederike Heller) zu sehen war. Außerdem spielte sie in Sebastian Baumgartens Inszenierungen von Antigone und Die Nibelungen. Seit der Spielzeit 2016/17 ist Cathleen Baumann wieder am Düsseldorfer Schauspielhaus engagiert. Dort spielte sie in verschiedenen Inszenierungen von Armin Petras, darunter 1984 von George Orwell, Dantons Tod von Georg Büchner und Ein Blick von der Brücke von Arthur Miller. Zudem stand sie in der Rolle der Yvette Pottier in Bertolt Brechts Mutter Courage und ihre Kinder (Regie: Sebastian Baumgarten), sowie in Reich des Todes von Rainald Goetz (Regie: Stefan Bachmann) in einer Koproduktion mit dem Schauspiel Köln, und in Franziska (Regie: Sebastian Baumgarten) auf der Bühne. Darüber hinaus arbeitete sie mit Regisseur:innen wie Selen Kara, Robert Gerloff, Laura Linnenbaum, Nora Schlocker und Bernadette Sonnenbichler.