Faust (to go) Pressestimmen
Rheinische Post
Annette Bosetti, 23.1.17
»Eine begeisternde Premiere. Mit Regisseur Robert Lehniger hat der Intendant einen guten Griff getan.«
»Lehniger ist auch Videokünstler, er verbaut eine eigene auf knapp zwei Stunden kondensierte Fassung in einem mehrdimensionalen Raum dank künstlerischer Videoinszenierungen. [...] Während Torben Kessler in der Titelrolle Goethes Verse fein deklamiert, mit Körperpoesie und Augenspiel seine Worte unterstreicht, baut er hitzig und dauererregt den Crash seines Daseins. Er kann nicht verweilen, dem Augenblick nicht trauen. Diese große Versuchsanordnung ist bis ins kleinste Detail mit künstlerischer Wucht durchkomponiert. In jeder Bewegung des fantastischen Ensembles, in jeder Temperierung von Gefühlen, in jedem Szenenaufbau, in Choreographie und Musik steckt fantasievolle Regiearbeit. Manche Bilder, wie das Linienporträt zu Beginn, leben auf dem Videoschirm für sich alleine. So geht Kunst von heute. Die Schauspieler kommen sehr nah: Stefan Gorski (Mephisto) war schon als Romeo brillant, er ist der Teufel in Person. Thiemo Schwarz ulkt schwarzhumorig herum, Anya Fischer ist durchtrieben, sexy und sachlich. Ja, und dieses Gretchen aus der Bronx, eine Debütantin, spricht mit den Augen, öffnet ihr Herz mit Signalen, die sie erfindet. Cennet Rüya Voß ist schuld daran, dass wir vom atemberaubenden Gretchendrama sprechen dürfen.«

Westdeutsche Zeitung
Florian Sawatzki, 23.01.17
»Der Goethe-Klassiker überzeugt als schräge Symbiose aus Film und Schauspiel. Nächtliches Roadmovie der Gegenwart. Sekundengenaues Timing.«
»Schräge Einlagen mit viel Düsseldorfer Lokalkolorit auf der Leinwand und klassische Spielszenen im kargen Bühnenbild mit drei beleuchteten Tischen halten sich bei ›Faust to go‹ die Waage. Beide Elemente werden meist auf raffinierte Weise miteinander kombiniert, was von den fünf Schauspielern oft ein sekundengenaues Timing erfordert. Auch sonst überzeugen Torben Kessler (Faust), Cennet Rüya Voß (Gretchen) und vor allem der gebürtige Wiener Stefan Gorski als charismatisch-schmieriger Mephisto mit zurückgegelten Haar und schwarzer Lederjacke. Jubel und Beifall bei der ausverkauften Premiere sind groß. Die mutige wie ambitionierte Idee ist am Ende aufgegangen.«

nachtkritik.de
Gerhard Preußer, 23.01.17
»Die Anforderung, einen Klassiker sowohl mit lokalem als auch aktuellen Bezug zu inszenieren, erfüllt Robert Lehnigers Inszenierung problemlos. Eine unterhaltsam raffinierte Mischung aus Live-Video, vorproduziertem Video und gegenwärtigem, leibhaftigem Spiel. Mobil und absolut schüleradäquat.«

Neue Düsseldorfer Online Zeitung
Jo Achim Geschke, 22.1.2017
»Dieser ›Faust‹ kommt als Inszenierung mit großartigen Video-Szenen, auch aus der Altstadt und dem Rheinufer, mitten aus Düsseldorf.«
»Hier gelingt dem Regisseur und den Schauspielern, vor allem Cennet Rüya Voß (Gretchen), Stephan Gorski (Mephisto) und Torben Kessler (Faust), eine Parabel auf die ›to-go‹ Mentalität des heutigen Menschen. [...] Lang anhaltender, begeisterter Beifall vom Publikum.«

Besetzung

MephistophelesStefan Gorski
Margarete, HexeCennet Rüya Voß
Wagner, Kater, ValentinThiemo Schwarz
Hexe, Helena, Marthe Schwerdtlein, LieschenAnya Fischer
Bühne und KostümIrina Schicketanz
DramaturgieBeret Evensen
TheaterpädagogikThiemo Hackel

Dauer

2 Stunden — keine Pause

Termine

Fr, 17.05. / 19:30 - 21:30
Im Central, Worringer Straße 140
http://www.dhaus.de/
D'haus - Düsseldorfer Schauspielhaus, Junges Schauspiel, Bürgerbühne
Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf

Faust (to go)

Central Große Bühne
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Karten & Preise

Preisgruppe Regulär Schüler/Studenten
Platzgruppe 1 44,00 € 7,00 €
Platzgruppe 2 34,00 € 7,00 €
Platzgruppe 3 24,00 € 7,00 €
Platzgruppe 4 14,00 € 7,00 €