WDR Westart
Stefan Keim, 16.10.2017
Ein hervorragendes Ensemble. Tolles Theater. Ich würd’s mir gleich noch mal angucken.
Das ist eine grandiose Aufführung: Auf der einen Seite unterhaltsam, kurzweilig, das Flair der zwanziger und beginnenden dreißiger Jahre. Pointierte, ganz genaue Tanzchoreografien. Auf der anderen Seite immer wieder Stille, Momente mit Tiefgang, wo die Schauspieler auch psychologisch so richtig reingehen. André Kaczmarczyk ist als Hauptdarsteller körperlich wie sprachlich unglaublich präsent. Ein hervorragendes Ensemble. Tolles Theater. Ich würd’s mir gleich noch mal angucken.

Die deutsche Bühne online
Andreas Falentin, 15.10.2017
Das hervorragende Ensemble des Düsseldorfer Schauspielhauses formuliert für uns mit ausgelassenen Körpern den berühmten ›Tanz auf dem Vulkan. [...] Und mittendrin André Kaczmarczyk als Kästners Titelheld, charmant, intelligent und schlagfertig, sensibel und extrem verletzlich.
Vom ersten Moment an, in dem er zur Musik des den ganzen Abend über auf der Bühne präsenten Schlagzeugers Nico Stallmann tanzt, mögen wir ihn, sind wir bereit, die Welt durch seine Augen zu sehen. [...] Bernadette Sonnenbichler kann so erzählen, dass jeder Zuschauer ohne jede Lektüre oder sonstige Vorbereitung alles versteht – und das in stimmigem, geradezu musikalischem, ungeheuer leichtfüßigem Rhythmus. [...] Sebastian Tessenows große Szene mit André Kaczmarczyk ist ein Höhepunkt des Abends. Hingerissen sieht man einer glaubwürdigen Freundschaft zu. [...] Immer wieder erfreuen choreographische Kleinigkeiten und kostbare schauspielerische Momente wie die schwerelos sich einbrennende Charakterstudie von Michaela Steiger als geliebte Mutter, die hundsgemeinen Bürgerstudien von Alexej Lochmann, besonders die faszinierend in sich ruhende Künstlichkeit von Torben Kessler.

Nachtkritik
Dorothea Marcus, 15.10.2017
In Düsseldorf spielt Publikumsliebling André Kaczmarczyk Fabian psychologisch-realistisch-glaubwürdig, als sei er aus dem Heute entsprungen: ein cleverer, sympathischer Bürgersohn mit Wuschelkopf und grün-rosa Anzug.
Kaczmarczyk mag seine Figur und gibt ihr viele Facetten: Ein aufrechter Germanist mit Durchblick und Lebensgier auf der Suche nach sich selbst, attraktiv und unverbindlich surft er durchs Berliner Leben. […] Mit Kaczmarczyk zusammen hat sie [Judith Bohle] eine große, schöne, dramatisch ausgreifend gespielte Trennungsszene, die man so psychologisch und emotional nah gespielt selten sieht.

WDR 5 Scala
16.10.2017
Ein Triumph für das Düsseldorfer Schauspiel. Unterhaltende Momente und Gags an der Grenze zur Karikatur wechseln mit stillen, eindringlichen Szenen, in denen das wunderbare Ensemble mit psychologischer Einfühlsamkeit glänzt.
Außerdem arbeitet die Regisseurin die politischen, schmerzhaften Aussagen heraus. Dem wunderbaren Ensemble gelingt eine grandiose Gratwanderung zwischen Unterhaltung und Tragödie. 

Deutschlandfunk
Dorothea Marcus, 16.10.2017
Bernadette Sonnenbichler zeigt sich in Düsseldorf als sichere Erzählerin.

Deutschlandfunk Kultur
Alexander Kohlmann, 14.10.2017
Der Regisseurin gelingt ein unterhaltsames und berührendes Psychogramm. Ein souveräner Umgang mit dem Stoff.

FAZ
Andreas Rossmann, 19.10.2017
Wie [André Kaczmarczyks] Fabian, schlaksig und lässig, zögerlich staunt über den Gang der Welt, wie er tänzelt und taumelt, steppt und stolpert, sich treiben lässt, dann getrieben und aufgerieben wird, sich verausgabt und sein Leben in die totale Verzweiflung tanzt, bis er, der nicht schwimmen kann, beim Versuch, ein Kind aus dem Fluss zu retten, ertrinkt – diese darstellerisch fulminant gesteigerte Energiebündelung ist das Ereignis der Aufführung.

Westdeutsche Zeitung
Marion Troja, 16.10.2017
Das großartig spielende Ensemble bewerkstelligt unzählige Kostümwechsel, mal zelebrieren sie die Orgie in Zeitlupe, mal bewegen sie sich in schneller Choreographie durch den Bühnenraum.
Mit Leidenschaft und Können wandelt sich Schauspieler André Kaczmarczyk vom unberührten Betrachter Fabian zum verzweifelt Verlorenen. [...] Die Sogkraft eines Films entwickeln die vorüberziehenden Bilder. Das großartig spielende Ensemble bewerkstelligt unzählige Kostümwechsel, mal zelebrieren sie die Orgie in Zeitlupe, mal bewegen sie sich in schneller Choreographie durch den Bühnenraum. Mit einer sehr gelungenen Textfassung (Dramaturgie Janine Ortiz) des Romans, die den zarten und gar nicht zynischen Kästner-Ton auf die Bühne bringt, und einer suggestiven Ästhetik geht einem dieser Abend und ›Der Gang vor die Hunde‹, wie Kästner seine Zeitbeschreibung ursprünglich betitelt hatte, empfindlich nah.

Rheinische Post
Dorothee Krings, 16.10.2017
André Kaczmarczyk ist ein verzweifelt-komödiantischer Fabian, ein Berliner Charlie Chaplin, der die Dinge leicht nehmen will und schwer daran trägt. Sein Spiel berührt.
Dazu gibt Michaela Steiger mit ironischem Pathos die besorgte Mutter mit Kummerblick, Cathleen Baumann, Torben Kessler und der Rest des Ensembles spielen sich mit viel Witz und Lust an der Überzeichnung durch die zahlreichen Nebenfiguren. Das starke Ensemble entwickelt so das Tableau einer Gesellschaft, die sich aus Ohnmacht zu Tode amüsiert. Sonnenbichler und ihre Dramaturgin Janine Ortiz haben den Episodenroman Kästners in eine stimmige Bühnenhandlung mit klarem Spannungsbogen verwandelt.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Anna Brockmann, 17.10.2017
Mit skurrilen Helden und viel Show. Eine hitzige Angelegenheit. […] Das elfköpfige Ensemble sorgt für eine tolle Show. Percussionist Stallmann ist nicht weniger als ein Ereignis.
Der Musiker mit der Woodstock-Mähne trommelt einen famosen Jazz, der vorantreibt, beschwingt und verstört, kongenial in Szene gesetzt von Jacob Suske (Kompositionen). Der Rhythmus treibt sie durch die Nacht, diese irrwitzigen Typen, die der Katastrophe des Faschismus in kurzen Szenen entgegenruckeln. Allen voran der Mensch Fabian. […] Für André Kaczmarczyk eine Paraderolle.

Besetzung

Jakob FabianAndré Kaczmarczyk
Stephan Labude / u.a.Sebastian Tessenow
Cornelia Battenberg / u. a.Judith Bohle
Irene Moll / die Kulp / u. a.Cathleen Baumann
Redakteur Münzer / Prof. Kollrepp / u. a.Markus Danzeisen
Mutter / Ruth Reiter / u. a.Michaela Steiger
Direktor Breitkopf / Justizrat Labude / u. a.Thiemo Schwarz
Herr Moll / Witwe Hohlfeld / u. a.Torben Kessler
Redakteur Fischer / Die dicke Blonde / Mucki Hetzer / u. a.Alexej Lochmann
Die Selow / Volontär Irrgang / Herr Zacharias / u. a.Marie Jensen

Dauer

2 Stunden, 45 Minuten — eine Pause

Termine

Do, 23.11. / 19:00 - 21:45
Im Central, Worringer Straße 140
Abo Do
http://www.dhaus.de/
D'haus - Düsseldorfer Schauspielhaus, Junges Schauspiel, Bürgerbühne
Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf

Fabian oder Der Gang vor die Hunde

Central Große Bühne
x

Karten & Preise

Preisgruppe Regulär Schüler/Studenten
Platzgruppe 1 44,00 € 7,00 €
Platzgruppe 2 34,00 € 7,00 €
Platzgruppe 3 24,00 € 7,00 €
Platzgruppe 4 14,00 € 7,00 €

Mo, 25.12. / 18:00 - 20:45
Im Central, Worringer Straße 140
1 x zahlen – 2 x ins Theater
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Sonderaktion während der Weihnachtszeit! Einmal zahlen, zweimal (oder zu zweit) ins Theater.
x

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Mi, 27.12. / 19:00 - 21:45
Im Central, Worringer Straße 140
1 x zahlen – 2 x ins Theater
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Preisgruppe Regulär Schüler/Studenten
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18:15
Einführung
Di, 02.01. / 19:00 - 21:45
Im Central, Worringer Straße 140
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Platzgruppe 3 24,00 € 7,00 €
Platzgruppe 4 14,00 € 7,00 €

Sa, 06.01. / 19:00 - 21:45
Im Central, Worringer Straße 140
http://www.dhaus.de/
D'haus - Düsseldorfer Schauspielhaus, Junges Schauspiel, Bürgerbühne
Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf

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Karten & Preise

Preisgruppe Regulär Schüler/Studenten
Platzgruppe 1 44,00 € 7,00 €
Platzgruppe 2 34,00 € 7,00 €
Platzgruppe 3 24,00 € 7,00 €
Platzgruppe 4 14,00 € 7,00 €

So, 18.02. / 18:00 - 20:45
Frühbucher
Im Central, Worringer Straße 140
http://www.dhaus.de/
D'haus - Düsseldorfer Schauspielhaus, Junges Schauspiel, Bürgerbühne
Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf

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Preisgruppe Regulär Schüler/Studenten
Platzgruppe 1 44,00 € 7,00 €
Platzgruppe 2 34,00 € 7,00 €
Platzgruppe 3 24,00 € 7,00 €
Platzgruppe 4 14,00 € 7,00 €