Ellbogen Pressestimmen
Deutschlandfunk Kultur
Dorothea Marcus, 15.09.2017
»Eine große schauspielerische Wucht.«

Süddeutsche Zeitung
19.9.2017
»Besonders gelungen ist der erste Teil, in dem vier Schauspielerinnen in ständigen Rollenwechseln zeigen, dass das Gebaren Hazals und ihrer Clique eine Ursache in familiären Störungen hat. Cennet Rüya Voß trägt zur Rehabilitierung der Protagonistin bei indem sie deren ›Toughness‹ in anrührenden Charme übersetzt.«

Theater Heute
Andreas Wilink, November 2017
Die Darstellerinnen in ihren Doppel- und Dreifach-Rollen gehen mit Wut und Witz voll in die Identifikation. Jan Gehlers Uraufführung [...] schafft jenen kunstvollen Überschuss, der Realität und Bühnen-Realismus authentisch erscheinen lässt.

Nachtkritik
Gerhard Preußer, 15.09.2017
»Cennet Rüya Voß ist die ideale Besetzung. Energiegeladen, sprudelnd, fähig, die Zuschauer in Hazals chaotische Lebenswelt, die sie Hazalia nennt, hineinzureißen.«

die taz
Regine Müller, 18.09.2017
»Kühn in der Setzung, dass Gewalt nicht nur männlich ist, ist dieser Stoff. Klug in vielen Beobachtungen, scharfsinnig in den Zuspitzungen und sprachlich stellenweise brillant.«

Westdeutsche Zeitung
Marion Troja, 18.09.2017
»Jan Gehler hat starke Spielerinnen, die sich in die Rollen werfen, durch die Zuschauerreihen stöckeln, den Souffleur beschimpfen, ihm das Textheft aus den Händen schlagen und vor innerer Zerrissenheit schreiend in die Knie gehen. […] Cennet Rüya Voß hält die Spannung, führt die Zuschauer durch ihre inneren Kämpfe und gerät nie in eine Monotonie. Das ist beeindruckend.«

Rheinische Post
Dorothee Krings, 18.09.2017
»So verteilt Regisseur Jan Gehler die Figuren des Romans ›Ellbogen‹ der Berliner Journalistin Fatma Aydemir raffiniert auf die Darstellerinnen, strebt eben nicht nach zweifelhaftem Realismus, sondern lässt ein Gespinst aus Stimmen, Posen, Lebensgeschichten entstehen.«
»Und der Zuschauer gräbt sich immer tiefer in ein soziales Feld, das von einem Gefühl beherrscht ist: Frust. [...] Vor allem Cennet Rüya Voß verwandelt die zweite Hälfte des Abends in ein ergreifendes Solo, weil sie so ruppig, kindisch sein kann und zugleich so verletzlich - und unendlich einsam. Mit ›Ellbogen‹ öffnet das Schauspielhaus die Tür in eine soziale Wirklichkeit, die oft analysiert wird, aber selten erlebt.«

Kölner Stadtanzeiger
Christian Bos, 18.09.2017
»Cennet Rüya Voß bestreitet den zweiten Teil des Abends beinahe im Alleingang, mit willensstarker, ruhiger, nur manchmal sich in Ausbrüchen entladender Intensität.«

Besetzung

Elma / HazaliaLou Strenger
Gül / HazaliaFlorenze Schüssler
Ebru / Semra / HazaliaTabea Bettin

Dauer

2 Stunden — keine Pause