Jeff Koons Pressestimmen
WDR Mosaik
8.12.2017
»Ein großes Wortfließen und Hirnströmen, durch und durch rhythmisiert mit vielen Stil- und Perspektivwechsel.«

K.West
Andreas Wilink, Februar 2018
Kaczmarczyk [...] legt das Künstlerdrama offen: mehr noch, das romantische Künstlerschicksal und dessen lyrische Momente. Zwar kobolzt und wieselt er entertained umher und zieht eine Jerry-Lewis-Clownnerie ab. Um dann jedoch zu zeigen, dass Irre-Sein und Ekstase nur ein anderer Ausdruck sind für Verzweiflung und Verneinung. Am Ende steigt André Kaczmarczyk hinab in das »Bergwelt der Seele« (Goetz) und liefert die Offenbarung der Einsamkeit. Selbstversicherung wird zur Selbstbezichtigung. Der verhallende Schrei nach Kommunikation dürfte Rainald Goetz gefallen.

Süddeutsche Zeitung
9.12.2017
Irre, tolle Collage. Berührende Bilder entstehen, wenn in der Ferne in der großen Halle eine Kitschmadonna singt. Oder wenn am Schluss die Spieler sich nachdenklich zu einer Traube aneinanderkuscheln. ›Die Kunst ist schon fertig – wir sind es nicht.‹

Rheinische Post
9.12.2017
Die Sammlung Philara erweist sich als Glücksfall für das Schauspielhaus. Das Besondere an der von André Kaczmarczyk und Felix Kracke eingerichteten Theater-Installation ist die Einpassung in einen real existierenden Kunst-Raum.

Nachtkritik
15.12.2017
Ein junges Team um das Ensemble-Mitglied André Kaczmarczyk hat »Jeff Koons« in einem privaten Museum als Parcours durch dessen Gegenwartskunstsammlung inszeniert, ahnungsvoll aber ein romantisches Künstlerdrama entdeckt und in erkenntnisklaren Momenten eine Liturgie der Melancholie zelebriert.

Besetzung

Künstlerische LeitungAndré Kaczmarczyk, Felix Krakau
LichtEdgar Auell
DramaturgieRobert Koall