dpa
6.3.2017
Spektakuläres Theaterprojekt im berühmten Düsseldorfer Dreischeibenhaus [...] Es ist Theater hautnah, ohne Bühne, der Zuschauer ist allein mit den Schauspielern und schaut ihnen direkt in die Augen.
Das Düsseldorfer Schauspielhaus hat mit diesem Projekt zwischen Kunst und Theater in einem der spannendsten Gebäude der Stadt wieder einmal einen Coup gelandet. Gleich neben dem hochstrebenden Dreischeibenhaus aus Glas und Stahl liegt gedrungen und verwaist das weiße Schauspielhaus, das über Jahre wegen Sanierungen drinnen und draußen geschlossen ist. Der neue Intendant Wilfrid Schulz muss zwar mit seinem Ensemble durch die Stadt vagabundieren. Doch er schafft es, aus dieser Notlage eines der derzeit spannendsten Theaterexperimente in einer Großstadt zu machen.

3sat Kulturzeit
7.3.2017
»Das ganze Stück eine Spurensuche.«

Rheinische Post
Annette Bosetti, 6.3.2017
Eine mit Wahnsinn und Gefühligkeit auf beiden Seiten gewürzte Geschichte erzählt das Regieteam Bernhard Mikeska, Lothar Kittstein und Alexandra Althoff.
Vier Schauspieler sind die Advokaten zweier Parteien, eindringlich entblättern Andreas Grothgar, Konstantin Lindhorst, Rainer Philippi und Tabea Bettin ihre Seelenlage. Die dritte Haut, die Architektur, die uns umgibt, wird in ihrem hohen Wert erfahrbar auf allen Wegen, die der Zuschauer zurückzulegen hat. Für den Applaus liegt ein Buch bereit. Es wird sich füllen.

Süddeutsche Zeitung
Martin Krumbholz, 9.3.2017
»Ein außergewöhnlicher Theaterabend [...] spannende Story [...] Das Vertrauensverhältnis zwischen Akteur und Publikum, auf das alles ankommt, bleibt intakt – es wird nur spektakulär auf die Probe gestellt.«

Neue Rhein Zeitung
Anna Brockmann, 7.3.2017
»Es ist ein famoses Spektakel, das Raum+Zeit ersonnen haben: eine szenische Installation mit künstlichem Sound und vier realen, tollen Schauspielern.«

Westdeutsche Zeitung
Inge Hufschlag, 6.3.2017
Wie an einer unsichtbaren Leine wird man in ein Spiel mit Wahrnehmungen und Empfindungen gezogen.
Genau besehen ist es sogar eine Art Rollentausch; die Schauspieler sind auch Zuschauer der Zuschauer, die versuchen, selbst eine Rolle spielen, oder vielleicht zu stummen Statisten erstarren. Anregend ist der Abend allemal.

Neue Düsseldorfer Online Zeitung
Jo Achim Geschke, 6.3.2017
Es ist die wohl außergewöhnlichste, die wohl eigenartigste und faszinierendste deutsche Aufführung des Jahres
Wer sich darauf einlässt, wird einen Blick auch in sein Innerstes, unter seine eigene Haut erleben – und eine phänomenale Aussicht von der Terrasse auf der 22. Etage über die abendlich erleuchtete Stadt [...] Es spielen in brillanter Weise : Tabea Bettin, Andreas Grothgar, Konstantin Lindhorst, Rainer Philippi.  

Express
Günther Classen, 6.3.2017
Verrückt real, Gänsehaut pur! Was Regisseur Bernhard Mikeska und seine Dramaturgin Alexandra Althoff hier gewagt haben, ist eine szenische Installation, die den Zuschauer extrem einbezieht und mitreißt.

WDR Lokalzeit
Helge Drafz, 3.3.2017
Theater als Expedition in die Welt des Geldes und der Immobilienspekulanten. Eine Zeitreise.

Besetzung