Blick zurück nach vorn Pressestimmen
Rheinische Post
21.1.2020
Regisseur Christof Seeger-Zurmühlen und seine Dramaturgin Juliane Hendes haben eine Fülle familiärer Erinnerungen klug verdichtet und geben den Bürgern Raum, von ihrem Hader, aber auch von anrührenden Momenten mit dem „weichen Vater“ oder der lebensfrohen „Zuckeromi“ zu erzählen. So geht es an diesem Abend nicht um Abrechnung, sondern um die Bedeutung des Erinnerns. [...] Die Mitspieler beeindrucken durch ihre Offenheit. [...]
Das Publikum ist eingeladen, eigene Erinnerungen mit den Leuten von der Bürgerbühne zu teilen. Im Theater ist ein Raum entstanden, in dem das Gespräch am Küchentisch möglich ist. Auch über heikle Themen. Über die besonders.

Neue Rhein Zeitung
21.1.2020
Es ist die Authentizität der Protagonisten, die sachte und unaufhaltsam in die kontroverse Thematik hineinzieht. [...] Am Ende des Stücks erhält eine Erkenntnis besonderes Gewicht: Der Krieg ist seit 75 Jahren vorbei. Die Geschichte ist es nicht. Die Geschichte lebt in uns weiter.

Theater Pur
20.1.2020
90 Minuten lang geben die Menschen Einblicke in ihr alltägliches und zugleich vergangenes Leben. Ohne Larmoyanz, ohne Selbstgerechtigkeit. Einfach nur auf der Suche nach sich selbst und ihrer Welt - und die ihrer Familie. „Wie kann ich mit meiner tollen Oma ins Gericht gehen? Ist die etwa mitschuldig an den Verbrechen der Nazis?“, heißt es einmal. Es ist ein Abend, der nicht selten rührt. Weil er Gefühlen eine Sprache gibt, die nichts will als erfahren: Wie war das damals? Das darf nicht mehr passieren! Möge sich dieser Wunsch erfüllen. Die Welt sieht anders aus. Mit stehenden Ovationen dankte das Publikum der offenen und entwaffnenden Ehrlichkeit dieser elf Düsseldorfer Bürger.

Besetzung

MitMarina Feldker, Elke Fricke, Christoph Götzen, Silke Götzen, Marlene Natus, Armin Halbach, Christa Hecker, Ilona Hodes, Willi Mannheim, Stefanie Schreiber, Hanna Werth
Dramaturgie und TextJuliane Hendes
Bühne und KostümKirsten Dephoff
Musikalische Leitung und KompositionBojan Vuletić
LichtThomas Krammer

Dauer

1 Stunde, 30 Minuten — keine Pause