36 000 Kostümteile findet man mittlerweile in unserem Kostümfundus, die das Ensemble für die jeweiligen Stücke auf den Leib geschneidert bekommen. Theaterpädagogin Saliha Shagasi führt durch die Gänge unseres großen D'haus-Kostümlagers.
Wie musikalisch unsere Tontechniker*innen sind, zeigt dieser Video-Gruß aus dem Schauspielhaus. Aus einem Impuls heraus versendete ein Mitglied der Abteilung Tontechnik die Basslinie des Songs »No Roots« von Alice Merton mit den Worten: »Jetzt seid ihr dran!« an seine Kolleg*innen. Was zu Anfang als musikalischer Schlagabtausch geplant war, weitete sich aus, als Lieke Hoppe als Sängerin dazukam. Entstanden ist ein Gute-Laune-Macher für das fehlende Publikum. Gesang: Lieke Hoppe, Schlagzeug: Janosch Brenneisen, Bass: Jörg Rothmann, Gitarre: Christoph Lewandowski, Keyboards: Michael Hohnstock, Trompete: Peer Seuken, Saxofon: Lucas Peter, Posaune: Jonas Salomon, Musikproduktion: Janosch Brenneisen, Videoschnitt und post production: Andreas Simon / atarisafari.de Kamera: Lucas Peter
Dramaturgin Kirstin Hess und Schauspielerin Noëmi Krausz zeigen in dieser letzten Folge unserer Reihe, wie am Theater eine Figur auf der Bühne zum Leben erweckt wird. Noëmi probt aktuell für die Inszenierung »Das Gewicht der Ameisen«, die ab dem 6. September für alle ab 12 Jahren im Jungen Schauspiel in der Münsterstraße zu sehen sein wird. Sie erzählt, was sie sich für ihre Rolle der Schülerin Jeannes überlegt und wie dabei Schritt für Schritt aus einer Idee eine leibhaftige Theaterfigur wird. Nachmachen ist auch diesmal unbedingt erwünscht.
In den vergangenen sechs Monaten bildete »Afrokultur — der Raum zwischen gestern und morgen« die Grundlage für ein Theaterstück, das am 3. Mai im Rahmen eines ganztägigen M(a)y Festes zum 60. Geburtstag der ghanaisch-deutschen Dichterin, Logopädin und Aktivistin May Ayim Premiere feiern sollte. Entlang der Biografien der Schwarzen Aktivist*innen W.E.B. Du Bois, Audre Lorde und May Ayim bringt Natasha A. Kelly Schwarze deutsche Geschichte, Gegenwart und Zukunft in einen globalen Zusammenhang und benennt aus postkolonialer Beobachtungsperspektive die andauernde Kolonialität in deutschen Bildungs- und Kultureinrichtungen und setzt die Dekolonialisierung dieser für eine gemeinsame Zukunft voraus.
Quarantäneskills on point: Anna-Sophie Friedmann hat Potenzial als neuer Star am Lip Sync-Himmel.
»Als sei das alles der Webstuhl der Zeit und man selbst ein Schiffchen, das mechanisch am Schicksal webt.« Wolfgang Michalek führt uns mit Herman Melvilles weltberühmtem Roman »Moby-Dick« tief in den D’haus-Schiffsbauch hinein.
Der Autor und Kleist-Biograf Peter Michalzik über die gescheiterte Uraufführung des »Krugs«, Kleists Modernität und Lust an Mehrdeutigkeit und die Verbindung von Theater und Begehren — Das Interview führte die Dramaturgin Felicitas Zürcher

Am Freitag, 22. Mai streamen wir für 72 Stunden die Inszenierung »Der zerbrochne Krug« von Heinrich von Kleist in der Regie von Laura Linnenbaum auf unserer Webseite. In ihrem Essay zum Programmheft beschreibt die Dramaturgin Felicitas Zürcher die entlarvenden Machtstrukturen um die Figur des Dorfrichters Adam, die bis heute nichts an Aktualität verloren haben.
Jeden Montag gibt es neue Mitmach-Tipps vom Jungen Schauspiel Düsseldorf rund um eine Inszenierung. Das Ensemble sucht sich in der Krise so gemeinsam mit der Rheinischen Post eine neue Bühne. Heute mit der Inszenierung »Die größte Gemeinheit der Welt« für alle ab 6 Jahren!
Theaterpädagogin Saliha Shagasi meldet sich heute aus den Werkstätten im Central, gibt einen kleinen Einblick in die Aufgaben der Schreinerei, Schlosserei und Plastik und nimmt uns schließlich mit in die unendlichen Weiten des Malersaals.
Kirstin Hess, Dramaturgin im Jungen Schauspiel, empfiehlt für die Quarantäne die junge Autorin Ameera Patel, die gekonnt filmische Mittel wie Cliffhänger, Cuts oder Suspension einsetzt und damit Stück für Stück das Bild einer Großstadtgesellschaft im zerklüfteten Südafrika zeichnet – die unserer gar nicht so fern ist.

Regisseur Martin Grünheit erklärt im Live-Videogespräch mit Theaterpädagoge Thiemo Hackel, wie die Digitale Bürgerbühne am Düsseldorfer Schauspielhaus funktioniert und was Künstliche Intelligenz mit Theater zu tun hat. In einem Einspiel-Video führt Martin Grünheit vor, wie man sich ganz einfach selbst eine Guckkastenbühne bauen kann. Nachmachen erwünscht.