»Dantons Tod« — ein alternativer Abschied des Ensembles statt Dernière


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Hanna Werth trifft in ihrem Ensemble-Talk – der aufgrund der aktuellen Lage ausnahmsweise im Web stattfindet – Alexej Lochmann und Eduard Lind! Sehen können Sie diese Late-Night-Show der Extraklasse auf unseren Online-Kanälen ab dem 27. Juni um 20:15 Uhr.
In Armin Petras‘ Inszenierung von Büchners »Dantons Tod« spielte Ron Iyamu die Figur des Toussaint Louverture, Anführer der Haitianischen Revolution Ende des 18. Jahrhunderts. Während der Proben entstanden verschiedene Videos als Material zur Inszenierung und zu den Figuren. Das Video von Ron Iyamu zieht den Gedanken einer Schwarzen Revolution ins Heute. Das Video entstand im September 2019.
»Geschichte, unfertig ist sie in jedem Augenblick«, heißt es bei Sophokles. Selin Dörtkardeş erinnert uns mit »Antigone« aus der Inszenierung von Liesbeth Coltof am Jungen Schauspiel an die ständige Aufgabe des mitmenschlichen Miteinanders – auch oder vielleicht gerade jetzt, in dieser spannungsreichen, ungekannten Situation.
Was macht Menschen stark in Extremsituationen? Boris Cyrulnik ist einer der führenden Resilienzforscher. Als Sechsjähriger erlebte er als Jude die deutsche Besatzungszeit in Frankreich. In »Rette dich, das Leben ruft!« erzählt er seine Lebensgeschichte und hat damit ein Mut machendes Buch geschrieben.
Geocaching bietet die Chance, von anderen Geocachern ausgewählte Orte zu entdecken. Unterstützt durch Koordinaten und Karten bewegt man sich bei dieser digitalen Schnitzeljagd scheinbar fremdgesteuert durch die Umgebung und entdeckt vieles aus einer neuen Perspektive. Am Ziel hinterlassen die Cacher im Logbuch vor Ort eine Spur. Ich war hier - ein Gefühl, das sie mit allen teilen, die sich ebenfalls ins Logbuch eingetragen haben. Der Klub der Digitalen Bürgerbühne »Die Verwunschenen« arbeitet an einem Stadtrundgang auf Geocaching-Art, um ihn ab der Online-Klubsause vom 12. bis 14. Juni für alle Neugierigen zu veröffentlichen. Alle sind eingeladen sich durch Düsseldorf führen zu lassen.
Elfriede Jelinek hat eine Leidenschaft für Mode. In »Das Licht im Kasten (Straße? Stadt? Nicht mit mir!)« beschreibt die Literaturnobelpreisträgerin die Zumutungen von Mode sowie die ungeheuren Glücksgefühle beim Kaufen, den Zwang zum Mitmachen und die Sehnsucht hervorzustechen. Die Uraufführung feierte das Stück 2017 im Central. Schauspielerin Tabea Bettin beschreibt in ihrem Monolog die Poesie des Online-Bestellens.
Als K. ankommt, ist es überhaupt nicht zu sehen, das Schloss. Nebel und Finsternis umhüllen es, und trotzdem steht sein Gesetz über allem. Der Vorsteher (Thomas Wittmann) aus Franz Kafkas »Das Schloss« richtet sich in seiner Videobotschaft an den Landvermesser K.
Die Digitale Bürgerbühne lädt erstmals ein in einen virtuellen Ausstellungsraum. Präsentiert werden Ergebnisse aus dem Klub »Geteiltes Leid«, in dem Leiterin Julia Nakotte den Mitgliedern jede Woche eine neue Schreibaufgabe stellt. Entstanden sind Texte und Collagen, von denen wir einige auf diesem neuen Weg veröffentlichen. Teilweise sind sie vertont und Besucher*innen können sich die Beiträge anhören. Der virtuelle Raum ist mit einem PC/Laptop zu betreten, als Browser wird Chrome empfohlen. Mit Hilfe der Pfeiltasten kann man sich frei zwischen den Ausstellungsstücken bewegen.
»Als sei das alles der Webstuhl der Zeit und man selbst ein Schiffchen, das mechanisch am Schicksal webt.« Wolfgang Michalek führt uns mit Herman Melvilles weltberühmtem Roman »Moby-Dick« tief in den D’haus-Schiffsbauch hinein.
Ein Icherzähler sitzt an einem Morgen einsam am Quai in Lissabon und versinkt beim Anblick eines Postschiffes am Horizont rauschhaft ins Seefahrerleben. Markus Danzeisen liest in der heutigen »Off Stage«-Folge aus Fernando Pessoas »Meeresode«. Dabei wird er musikalisch u. a. von seinem Zwillingsbruder Philipp Danzeisen begleitet.
Was heißt Älterwerden für eine Frau? Anlässlich der aktuellen Situation hält Linda (Claudia Hübbecker) ihre Präsentation zum »Hi-Beautiful«-Konzept per Zoom-Meeting ab. Mit Sensibilität und schwarzem britischen Humor blickt die Autorin Penelope Skinner in ihrem Stück »Linda« auf weibliche Verhaltensmuster heute. Ein brandaktuelles Spiel um Glamour und Macht, Verrat und Demütigung, um Schönheit und die Angst, diese zu verlieren. Bald wieder im Kleinen Haus.
Staffel 2 ab dem 12. Mai! Aus der Isolation und Entfernung heraus kreieren zehn Schauspieler*innen mit der Regisseurin Anne Lenk Figuren, die sich auf eine virtuelle Suche nach Nähe begeben. Über eine fiktive Webseite für online Speed-Dating treffen sie in kurzen, improvisierten Tête-à-Têtes erstmals aufeinander, lernen sich kennen und gehen auf digitale Tuchfühlung. Entstanden sind fünf Videos, die nicht nur die Herzen der Charaktere höher schlagen lassen, sondern auch fünf Theater vernetzen: Deutsches Theater Berlin, Düsseldorfer Schauspielhaus, Schauspiel Hannover, Residenztheater München und Staatstheater Nürnberg.